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Viele Logiernächte in der Stadt Bern, aber weniger Wertschöpfung

Die Stadtberner Touristiker freuen sich über zahlreiche Logiernächte. Doch in Sachen Wertschöpfung erlebten sie schon bessere Jahre als 2011.

Einen Anteil an den steigenden Logiernächten hatte unter anderem die Wiedereröffnung des Fünfsternhotels Schweizerhof.
Einen Anteil an den steigenden Logiernächten hatte unter anderem die Wiedereröffnung des Fünfsternhotels Schweizerhof.
Adriana Bella

Insgesamt wurden in Bern vergangenes Jahr rund 690'000 Logiernächte gezählt, wie Bern Tourismus am Montag mitteilte. Damit übertraf Bern Tourismus das Rekordjahr 2009 mit über 681'000 Übernachtungen.

Doch die Logiernächte seien nur einer von verschiedenen Richtwerten, gab Tourismusdirektor Markus Lergier zu bedenken. Dem Tourismus mache die Frankenstärke und die wirtschaftliche Unsicherheit zu schaffen.

Grossanlässe helfen mit

Einen massgeblichen Anteil an den Logiernächten hatten Grossanlässe wie die Eiskunstlauf-EM im Januar, die Davis-Cup-Partie im Juli, aber auch die Wiedereröffnung des Fünfsternhotels Schweizerhof.

2012 stehen in Bern vorderhand noch keine derartigen Anlässe auf dem Programm. Ein Spitzenergebnis sei also nicht zu erwarten, heisst es in der Mitteilung vom Montag weiter.

Um im Markt mithalten zu können, muss Bern laut Lergier weiter an Attraktivität gewinnen. Der Tourismusdirektor denkt dabei etwa an geöffnete Läden am Sonntag, kleine Nischenhotels in der Altstadt oder gar an eine Standseilbahn vom Bärenpark zum Rosengarten.

In Zusammenarbeit mit der Universität will Bern Tourismus den Kongresstourismus ankurbeln.

SDA/met

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