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Vierjahres-Planung zur Bernischen Kulturförderung

Mit einer neuen Planung will die Stadt Bern regeln, welche Kulturinstitutionen mit welchen Mitteln gefördert werden sollen. Das ist aufgrund des neuen kantonalen Kulturförderungsgesetzes nötig.

Die Stadt Bern regelt mit einer neuen Planung die Förderung von Kulturinstitutionen.
Die Stadt Bern regelt mit einer neuen Planung die Förderung von Kulturinstitutionen.
zvg

Das neue Kantonale Kulturförderungsgesetz (KKFG) regelt, welche Institutionen neu ausschliesslich vom Kanton, welche gemeinsam von Stadt, Kanton und Regionsgemeinden und welche ausschliesslich von der Stadt subventioniert werden. Insgesamt beträgt die finanzielle Entlastung der Stadt durch den Kanton rund sechs Millionen Franken. Davon sollen wieder knapp 1,4 Millionen Franken in die Kultur zurückfliessen. Der Gemeinderat hat die entsprechende Planung der Präsidialdirektion verabschiedet und in Vernehmlassung geschickt. Das teilt der Gemeinderat der Stadt Bern am Freitagmorgen mit.

Zeitgenössische Kultur soll gefördert werden

Die Vierjahresplanung der Präsidialdirektion setzt einen Schwerpunkt in der Förderung der zeitgenössischen Kultur und will hier mit strukturellen Massnahmen und finanziellen Zusatzleistungen bessere Auftrittsbedingungen für die lokale, nationale und internationale Freie Szene schaffen.

Mehr Mittel für Konzert Theater Bern

Für die gemeinsam mit Kanton und Regionsgemeinden finanzierten Institutionen im Bereich der Präsidialdirektion soll die Stadt ab 2016 20'83 Millionen Franken pro Jahr ausgeben; der grösste Teil davon geht an Konzert Theater Bern. Dieser Betrag umfasst eine Erhöhung von insgesamt rund 500‘000 Franken, verteilt auf die acht Instituti-onen.

Schliesslich sollen die Kredite für die direkte Förderung (Projektbeiträge, Kulturaus-tausch, Investitionsbeiträge u.a.) deutlich erhöht werden, nämlich um rund 670‘000 Franken. Damit wird nicht zuletzt einer langjährigen Forderung aus dem Stadtrat nachgekommen, den Anteil der direkten Förderung am Gesamtvolumen zu steigern.

Volksabstimmung Mitte nächsten Jahres

Die Vernehmlassung über die Vierjahresplanung dauert bis Ende August 2014. Bereits im Dezember 2014 sollen die neuen Leistungsverträge dem Gemeinderat vorliegen. Die entsprechenden Kreditbeschlüsse des Stadtrats sind für März 2015 geplant, die Volksabstimmung am 14. Juni 2015.

pd/ima

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