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Was braucht die Planung Viererfeld?

Stadtplaner Mark Werren wird nächste Woche an einem Podium von Kritikern umzingelt sein. Es stimme nicht, dass Bern die Planung Viererfeld/Mittelfeld viel zu rasch vorantreibe, widerspricht er schon im Vorfeld.

Christoph Hämmann
«Ein Generationenprojekt»: Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Finanzdirektor Alexandre Schmidt informierten gestern die Medien über die geplante Viererfeld-Überbauung.  Die Vorlagen sind spruchreif, am 28. Februar entscheidet das Stimmvolk.
«Ein Generationenprojekt»: Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Finanzdirektor Alexandre Schmidt informierten gestern die Medien über die geplante Viererfeld-Überbauung. Die Vorlagen sind spruchreif, am 28. Februar entscheidet das Stimmvolk.
Iris Andermatt
Quo vadis Viererfeld? Die Stadt will hier und auf dem Mittelfeld Wohnraum für 3000 Menschen schaffen. Dagegen gibt es Widerstand.
Quo vadis Viererfeld? Die Stadt will hier und auf dem Mittelfeld Wohnraum für 3000 Menschen schaffen. Dagegen gibt es Widerstand.
Stefan Anderegg
Das Mittelfeld in der Länggasse ist eines der Areale, die in Bern für den Wohnungsbau höchste Priorität haben.
Das Mittelfeld in der Länggasse ist eines der Areale, die in Bern für den Wohnungsbau höchste Priorität haben.
Andreas Blatter
Hier kann verdichtet werden
Hier kann verdichtet werden
Grafik BZ / Quelle Googleearth.com
Das Viererfeld soll zur Hälfte überbaut werden. Auf dem Mittelfeld sind neben dem Burgerheim-Hochhaus drei weitere Hochhäuser vorgesehen.
Das Viererfeld soll zur Hälfte überbaut werden. Auf dem Mittelfeld sind neben dem Burgerheim-Hochhaus drei weitere Hochhäuser vorgesehen.
Andreas Blatter
Das Viererfeld von der Studerstrasse her: Ein grosser Teil der Fläche soll auch nach der Überbauung grün bleiben.
Das Viererfeld von der Studerstrasse her: Ein grosser Teil der Fläche soll auch nach der Überbauung grün bleiben.
Andreas Blatter
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Brünnen sei städtebaulich misslungen, und statt daraus zu lernen, breche Bern mit der Planung Viererfeld/Mittelfeld die nächste Stadterweiterung eilig übers Knie: Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift «Hochparterre» spart nicht mit Kritik an Berns Stadtplanung.

Bern müsse analysieren, was in Brünnen nicht gut gelaufen sei, heisst es in einem Kommentar. Möglicherweise habe die Stadt darauf vertraut, dass aufgrund des guten städtebaulichen Plans fast automatisch ein durchmischtes Quartier entstehe. Stattdessen lebten nun oft Einzelpersonen in grossen Wohnungen. «Von Dichte keine Spur», so das Fazit.

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