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Wegen Hess und Fuchs: Peter Wasserfallen kehrt der SVP den Rücken

Drei Jahre lang war Peter Wasserfallen Mitglied der SVP. Am Sonntag trat er unter Getöse wieder aus. Die Partei fördere einseitig rechte Populisten. Parteipräsident Peter Bernasconi widerspricht: Der Ausgleich sei ihm wichtig.

«Ich werde im Stadtrat ab sofort einen Sitzplatz zwischen der FDP und der GFL belegen», sagt Stadtrat Peter Wasserfallen. Der Bruder von FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen und der Sohn des verstorbenen Gemeinderats Kurt Wasserfallen hat die Nase voll und beendet das Gastspiel bei der SVP. Er kehrt ihr nach nur drei Jahren den Rücken: «Allein Polemik und Obstruktion zählen», kritisiert er und setzt noch einen oben drauf: «Die SVP verkommt zu einer Fuchs-Hess-Partei.» Posten würden abgekartet vergeben. Parteipräsident Peter Bernasconi bezeichnet er als «Staffage». Niemand halte Erich Hess und Thomas Fuchs die Stange: «Hess führt uns vor und erhält dafür noch eine Belohnung», sagt Wasserfallen in Anspielung auf dessen Lavieren mit dem Doppelmandat im Stadtrat und im Grossen Rat.

Unerfüllte Ambitionen

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