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Welle 7 – Migros Aare ist «mehrheitlich zufrieden»

Vor einem Jahr wurde die «Welle 7» am Bahnhof Bern eröffnet. Die Migros Aare zieht Bilanz.

Am 8. August 2016 wurde die Welle 7 eröffnet, im Bild die Migros-Filiale im Untergeschoss.
Am 8. August 2016 wurde die Welle 7 eröffnet, im Bild die Migros-Filiale im Untergeschoss.
Stefan Anderegg
Die Migros Aare zieht eine mehrheitlich positive Bilanz des Laden-, Gastro-, Arbeits- und Bildungscenters «Welle 7».
Die Migros Aare zieht eine mehrheitlich positive Bilanz des Laden-, Gastro-, Arbeits- und Bildungscenters «Welle 7».
Beat Mathys
Der Co-Working-Space in der Welle 7.
Der Co-Working-Space in der Welle 7.
Beat Mathys
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Die Migros Aare zieht eine mehrheitlich positive Bilanz des Laden-, Gastro-, Arbeits- und Bildungscenters «Welle 7», das sie vor genau einem Jahr am Hauptbahnhof Bern eröffnete. Wöchentlich besuchen rund 80'000 Menschen das Gebäude, das sich über acht Stockwerke erstreckt.

Besonders auf dem Deck 2, das direkt vom westlichen Bahnhofzugang her zu erreichen ist, herrsche ein kontinuierlicher Besucherstrom, schreibt die Migros Aare in einer Mitteilung vom Montag.

Auch die Rückmeldungen der Kursteilnehmer zum neuen Standort der Migros-Klubschule seien gut. Diese befindet sich neu in den oberen Stockwerken des Gebäudes. Noch nicht den Erwartungen entspreche hingegen die Besucherfrequenz auf den Decks 0 und 1, wo mehrere Läden, Dienstleister und ein Migros-Supermarkt untergebracht sind.

Für die Migros Aare gilt es deshalb, das Angebot permanent dem Markt anzupassen. Der Wandel sei Bestandteil des Konzepts. Kein Restaurant und kein Imbissstand in der Welle 7 sehe noch gleich aus wie bei der Eröffnung, schreibt sie. Fünf Betriebsjahre gibt sie sich, um die Welle 7 erfolgreich am Markt zu positionieren. Mit den ersten Erfahrungen ist sie aber zufrieden.

Andrea Bauer, Mediensprecherin der Migros Aare, sagte auf Anfrage, die finanzielle Entwicklung der «Welle 7» entspreche dem Businessplan. «Über die Rentabilität einzelner Objekte machen wir keine Angaben.»

«Collect Lounge» interessiert andere

Sehr grosses Interesse findet die Migros Aare laut eigenen Angaben mit der «Welle 7» bei anderen Detailhändlern in der Schweiz und dem benachbarten Ausland. Es habe kaum einen Anbieter gegeben, der das Gebäude in den ersten Betriebsmonaten nicht besucht und bestmöglich analysiert habe, schreibt sie.

Besonders Neuerungen wie die sogenannte «Collect Lounge» hätten für hohe Aufmerksamkeit gesorgt. Das ist ein Raum, wohin man sich Briefe und Pakete liefern lassen kann. Beispielsweise bestellt jemand ein Kleid beim online-Händler Zalando, probiert es in der Umkleidekabine der «Collect Lounge» und schickt es bei Nichtgefallen gleich zurück.

Arbeitsräume waren zu offen

Die «Welle 7» ist der westliche Teil des PostParc-Gebäudekomplexes. Die Migros Aare hat das ganze Gebäude gemietet und 55 Millionen Franken in dieses urbane Konzeptcenter für mobile Menschen investiert, wie sie bei der Eröffnung vor einem Jahr sagte.

Auf den Decks 3 bis 7 befinden sich nebst den Räumen der Migros-Klubschule mietbare Sitzungs- Seminar- und Arbeitsräume - der sogenannte «Workspace». Dort war sie «eine Spur zu offensiv», wie die Genossenschaft selber schreibt, und hat zwischen den früher grundsätzlich offenen Räumen zusätzliche Glaswände eingebaut.

SDA/cla

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