Bunte Bars und beherzte Beats am Barfestival

Wichtrach

Nicht beim intensiven Hockeyspiel, sondern beim Tanzen verausgaben sich die Leute momentan in der Sagibach-Halle in Wichtrach. Das Barfestival zieht seit Jahren tausende Gäste an, besonders aus der nahen Umgebung.

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Plastik-Palmen, eine Kuh auf einem Bardach und farbige Girlanden prägen das Bild. Obwohl das 19. Barfestival in Wichtrach erst öffnete, stehen schon etliche Leute an den verschiedenen Bars. Daniel Hänni, Stellvertretender Geschäftsleiter der Sagibach-Halle, sagt: «Ich war fast seit der ersten Stunde dabei.» Hänni muss laut sprechen, damit er die Musik übertönt. Früher stand er hinter der Bar. «Es ist schon speziell, jetzt für die ganze Organisation verantwortlich zu sein», sagt Hänni.

Die Leute kennen sich

Der ehemalige SC Freimettigen-Spieler meint: «Am Barfestival kennen sich die meisten Leute.» Man komme um alte Schulfreunde und ehemalige Teamkollegen zu treffen. Auch Hänni wird an fast jeder Ecke von jemandem gegrüsst. Insgesamt sind fast 30 verschiedene Bars in der Sagibach-Halle aufgestellt.

Beispielsweise betreiben der EHC Wiki-Münsingen und EHC Thun eine Bar. Sind sie auf der Eisfläche Gegner, sind sie hier unter einem Dach vereint. Zudem mischen die Musiker der Guggenmusik «Notäfrässer» Drinks und die Huebbar aus Frauenkappelen ist auch anzutreffen. «Am Konzept ändern wir wenig», sagt der Organisator. An sechs Abende kann hier getanzt werden, immer zu anderen Klängen und Beats.

Fast wie in Malle

«Wo scheint die Sonne für so wenig Geld» dröhnt durch die Halle. Der Donnerstagabend steht unter dem Motto Mallorca. Ein Besucher sagt: «Ich war schon fünfmal in Malle.» Etliche andere Gäste sind nicht speziell für die Malle-Party gekommen. «Ein persönliches Highlight war der Auftritt der Italobrothers», sagt Hänni und erinnert sich an den letzten Samstag.

Die Halle füllt sich, die Musik wird lauter und die Besucher angeheitert. Über 10’000 Party-Begeisterte wurden durch die letzten vier Anlässe angezogen. Die Oster-Party und Hit Factory stehen noch an. «Finanziell zahlt sich die Veranstaltungsreihe aus», sagt Hänni. «Obwohl die Besucherzahlen stagnieren.» Er sei sehr zufrieden, dass in der Eishalle ebenso in den Frühlings- und Sommermonaten reger Betrieb herrsche.

Berner Zeitung

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