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Wie der Kursaal zum Konzertsaal wurde

Das Berner Symphonieorchester muss ins Exil. Doch der Kursaal, wo das Orchester in den nächsten zwei Jahren konzertieren wird, ist akustisch nicht optimal. Deshalb wurde er letzte Woche aufgepeppt.

Die grosse Akustikprobe: Das Berner  Symphonieorchester probt erstmals im Kursaal. Derweil justiert Ingenieur Bernd Noack das Akustiksystem.
Die grosse Akustikprobe: Das Berner Symphonieorchester probt erstmals im Kursaal. Derweil justiert Ingenieur Bernd Noack das Akustiksystem.
Christian Pfander
Die Stellwände hinter dem  Orchester reflektieren den Klang.
Die Stellwände hinter dem Orchester reflektieren den Klang.
Christian Pfander
Er tariert den Klang aus: Mario Venzago, Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters, gibt Anweisungen.
Er tariert den Klang aus: Mario Venzago, Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters, gibt Anweisungen.
Christian Pfander
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«Und nochmals von vorne.» Chefdirigent Mario Venzago hebt den Taktstock. Die Musikerinnen und Musiker setzen an. Haydn wird geprobt. Wuchtig, aber präzise ist der Klang des Berner Symphonieorchesters in den Fortissimi, glasklar in den Solostellen.

Das Orchester tönt sehr gut in diesem Raum. Das ist erstaunlich. Denn die Arena im Kursaal wurde geschaffen für Konferenzen. Für klassische Konzerte hingegen eignet sie sich weniger gut. Einige der Musiker kamen denn auch mit leichtem Unbehagen zur ersten Akustikprobe an je­nen Ort, an dem das Symphonie­orchester während des Umbaus des Kultur-Casinos seine grossen Konzerte geben wird.

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