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Wie ein kleines Berner Dorf gegen den Politikermangel kämpft

Die Hälfte der Schweizer Gemeinden hat Mühe damit, noch Leute zu finden, die politische Milizämter ausüben wollen. Arni hat sich etwas Spezielles einfallen lassen, um Vakanzen im Gemeinderat wieder besetzen zu können.

Volles Haus: Rund 50 Interessierte verfolgen die gespielte Gemeinderatssitzung.
Volles Haus: Rund 50 Interessierte verfolgen die gespielte Gemeinderatssitzung.
Urs Baumann

«Es funktioniert.» Kurt Rothenbühler blickt zufrieden zur Tür, die ins Gemeindehaus führt. Gerade noch sind alle auf dem Vorplatz gemütlich bei einem Pot-au-feu und einem Glas Wein oder Bier zusammengesessen. Doch jetzt ist es 19.56 Uhr, und um 20 Uhr ist drinnen eine Gemeinderatssitzung angesagt.

Eine gespielte zwar nur, doch der Ernsthaftigkeit soll das keinen Abbruch tun: Rothenbühler, der Präsident, wird mit seinem Kollegium den rund 50 Interessierten die politische Arbeit eins zu eins vor Augen führen.

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