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Wie eine Bieler Stiftung den Fidget Spinner produziert

Die Fidget Spinner sind der Sommertrend 2017. Hergestellt werden sie unter anderem in der Werkstatt der Stiftung Dammweg in Biel. Dort fertigen Menschen mit Behinderungen die Kreisel an.

Fidget Spinner: Die Propeller-Spielzeuge aus den USA sind auch in der Schweiz beliebt. Einblick in die Produktion der Stiftung Dammweg in Biel. <i>Video: sda</i>

Derzeit grassiert ein riesiger Hype um die sogenannten «Fidget Spinner»: Spätestens seit Donald Trumps Sohn mit einem dieser Kultspielzeuge aus einem Flugzeug stieg, sind die Objekte in aller Munde – oder treffender formuliert: in allen Händen.

Bei den Fidget Spinner handelt es sich um eine Art Propellerspielzeug. Sie sind ungefähr handflächengross, kommen in den unterschiedlichsten Formen daher und sind in der Mitte mit einem Kugellager versehen.

Fixiert man den Spinner also in der Mitte mit zwei Fingern und bringt ihn mit der anderen Hand ins Drehen, lassen sich mit dem Gerät Tricks erlernen – eine Beschäftigung, mit der sich momentan zahlreiche Kinder und Jugendliche die Zeit vertreiben.

Vor wenigen Wochen ist die Bieler Stiftung Dammweg auf den Spinner-Hype aufgesprungen: In deren Werkstatt fertigen nun Menschen mit Behinderung die Spielzeuge an.

«Um einen Fidget Spinner herzustellen, sind mehrere Arbeitsschritte nötig, die vom Schwierigkeitsgrad her sehr unterschiedlich sind», sagt Eric Müller, Leiter Betriebe der Stiftung Dammweg, im Video der sda. «So können wir unsere Leute je nach Fähigkeiten einsetzen.»

Spielzeuge waren nicht patentiert

Vor gut einem Monat sei Müller die Idee für die Produktion der Fidget Spinner gekommen. Patentiert waren die Kreisel damals noch nicht, und so legte die Stiftung mit der eigenen Produktion los.

«Der Fidget Spinner ist am Puls der Zeit», findet Susanna Hurni, die Gesamtleiterin der Stiftung Dammweg. «Unsere Mitarbeiter sind motiviert, an diesem Trend teilzunehmen und diese Innovation mitzuprägen.»

Ab 14.50 Franken können die in Biel produzierten Schweizer Fidget Spinner online bestellt werden. Die Einnahmen kommen der Stiftung zugute.

Das Geschäft laufe gut, in einer Woche seien bereits mehrere hundert Spielzeuge verkauft worden. Nun will die Stiftung expandieren und die Spielzeuge auch in ausgewählten Läden in der Schweiz zum Verkauf anbieten.

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