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Wie Schwarzenburg die Pariser Metro sicherer macht

In Paris soll die Metro sicherer werden: An den Perrons werden derzeit automatische Türen montiert. Deren Ursprung liegt im Bernbiet – die Kaba Gilgen aus Schwarzenburg hat sich den Grossauftrag geholt. Ein Besuch auf der Baustelle.

Die letzte Metro fährt an. Sie rollt quietschend in die Kurve und entfernt sich durch den dunklen Tunnel Richtung Gare de Lyon. In der über 100-jährigen Pariser Metrostation Bastille ist damit aber kurz vor ein Uhr nachts noch lange nicht Feierabend: Für die Teams der Kaba Gilgen aus Schwarzenburg und ihre französischen Kollegen geht es erst richtig los.

Seit halb zwölf Uhr sind sie in der Metrostation an den Vorbereitungen. Während sich noch die letzten Metropassagiere an ihnen vorbeidrücken, breiten die Sechserteams ihre Werkzeuge aus. Zweieinhalb Module des Türsystems werden sie auf jedem der beiden Perrons installieren, bis morgens um fünf Uhr die Metro wieder anfährt. Um die rund 20 Meter Glaswand zu montieren, haben sie etwa drei Stunden Zeit. Dann müssen die automatischen Plattformtüren funktionieren. Koste es, was es wolle. Denn am Morgen früh fährt die Metro wieder, die Station Bastille kann nicht einfach geschlossen werden. «Wir proben jede Nacht von neuem den Ernstfall», beschreibt Kaba-Gilgen-Projektleiter Etienne Roy den Druck, unter dem die Arbeiter stehen.

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