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Wie viel verdienen die Schiedsrichter pro Partie?

YB spielt in sechs Tagen in der Champions League das erste ­Auswärtsspiel. Wir beant­worten Fragen zur Sternenliga.

Schiedsrichter Deniz Aytekin verdiente mit der CL-Partie YB - Manchester rund 5500 Franken.
Schiedsrichter Deniz Aytekin verdiente mit der CL-Partie YB - Manchester rund 5500 Franken.
Keystone

Wie viel ein Unparteiischer in der Champions League verdient, hängt massgeblich von drei Faktoren ab. Erstens: Handelt es sich dabei um den Schiedsrichter, den Linienrichter oder den vierten Offiziellen? Zweitens: Ist es ein Gruppenmatch oder eine Partie der K.-o.-Phase? Und drittens: Wie erfahren ist der ­Unparteiische?

Der Deutsche Deniz Aytekin, der sich vor einer Woche beim Spiel von Manchester United bei YB mit dem Elfmeterentscheid gegen Kevin Mbabu den Ärger des Berner Publikums zuzog, gehört mit über fünf Jahren Erfahrung in der Bundesliga der höchsten Kategorie an. Er verdient pro Gruppenpartie rund 5500 Franken, ab dem Achtelfinal erhält er 6500 Franken.

Deutlich weniger bekommen die Linienrichter, die wiederum in verschiedene Kategorien unterteilt sind. Pro Gruppenspiel werden ihnen maximal 1000 Franken bezahlt, danach 2500. Der vierte Offizielle, der die Auswechslungen anzeigt, erhält rund 750 Franken. In der K.-o.-Phase sind es 1000. Zudem zahlt die Uefa jedem Unparteiischen pro Einsatztag eine Tagespauschale von rund 230 Franken fürs Essen sowie eine einmalige Reisevergütung von 230 Franken.

Einsätze in europäischen Wettbewerben sind für die Schiedsrichter Nebenverdienst, das Hauptsalär beziehen sie in den heimischen Ligen. In ­gewissen Ländern arbeiten die Schiedsrichter nebenbei: Der ­40-jährige Aytekin etwa ist ­Betriebswirt. In der Schweiz sind seit diesem Jahr sieben Schiedsrichter in einem 50-Prozent-Pensum angestellt.dwu

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