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«Wir sind wie eine Kleinstadt»

In der unteren Altstadt, wenige Meter neben der Aare, befindet sich eine der grössten WGs der Stadt Bern: Elf Leute besiedeln die zweistöckige Wohnung. Wer sie besucht, hört fast nur Gutes.

Drei der elf Mitbewohner: Natalie Weber, Saskia Weidmann und Florian Jakober sitzen am Küchentisch.
Drei der elf Mitbewohner: Natalie Weber, Saskia Weidmann und Florian Jakober sitzen am Küchentisch.
Tanija Buchser

In einer 11er-WG ist das Leben in vielen Einzelheiten anders. «Jeder hat seinen eigenen Stromzähler, seinen eigenen Briefkasten und seinen eigenen Vertrag mit der Verwaltung», erzählt Saskia Weidmann am Küchentisch. Hier, in der kleinen Küche, stehen vier Kühlschränke, unzählige Öle und Gewürze sind in Kisten verstaut. Ein Bananenjoghurt steht verloren mittendrin. Nächste Woche kann die neue Küche in Beschlag genommen werden, diese Küche wird dann zum Zimmer umfunktioniert. Am Tisch sitzen zurzeit zwei der elf Mitbewohner, einer ist krank, ein weiterer kocht. «Es ist praktisch unmöglich, alle zusammenzubringen», sagt Saskia Weidmann lachend. «Für planbare Anlässe machen wir eine Doodle-Umfrage.»

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