Zum Hauptinhalt springen

«Wir wollen nicht länger warten»

Im Marzili sitzt am Sonntag ein homosexuelles Brautpaar und wartet. Mit der Aktion will die Operation Libero darauf hinweisen, dass gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz nicht heiraten dürfen.

Auch Homosexuelle sollen heiraten dürfen: Die Operation Libero verlangt von der Politik, die Ehe für alle vorwärts zu bringen.
Auch Homosexuelle sollen heiraten dürfen: Die Operation Libero verlangt von der Politik, die Ehe für alle vorwärts zu bringen.
PD

Die Sonne brennt, das Kleid eng, die Blumen verwelkt: Mitten unter den Badegästen des Marzilis sitzen am Sonntag ein homosexuelles Brautpaar in voller Hochzeits-Montur auf Klappstühlen und wartet.

Nalini und Alexia warten, «um nicht länger warten zu müssen»: Homosexuelle dürfen in der Schweiz nämlich nicht heiraten. «Wir sitzen hier und heute, um den Schweizern Politikern Beine zu machen. Sie sollen die Ehe für alle vorwärts bringen und Ja sagen zur Liebe und zur Realität», sagen die beiden Frauen.

Mit der Aktion #DieSchweizWartet, die am Sonntag in Bern startete, will die Operation Libero der Rechtskommission des Nationalrates ein Ausrufezeichen schicken: Die Kommission des Nationalrates tagt kommenden Donnerstag zum Geschäft.

«Es soll nun vorwärts gehen», fordert Jessica Zuber, Co-Kampagnenleiterin der Operation Libero für die Ehe Für alle. «Das Parlament trödelt herum. Seit 5 Jahren wartet es darauf einen Entscheid zur Ehe für alle zu fällen.»

Für die Operation Libero ist die Ehe für alle kein LGBT-Anliegen: «Wir wollen keine Homo-Ehe, sondern schlicht gleiche Rechte für alle», fordert Zuber.

pd/flo

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch