Zwei Frauen teilen sich Hecht

Wohlen Die Gemeinde ehrt zwei engagierte Frauen: Simone Schenk und Regula Baumgartner erhalten den diesjährigen Wohlener Hecht.

Regula Baumgartner zusammen mit ihrem Mann Niklaus im Jahre 2015.

Regula Baumgartner zusammen mit ihrem Mann Niklaus im Jahre 2015.

(Bild: Andreas Blatter)

Simone Schenk hat das Kämpfen im Blut. Das Wort aufgeben existiert nicht im Wortschatz der über 90-jährigen Architektin und Präsidentin des Vereins «Heit Sorg zum Wohlesee»: ob es um Bausachen oder um ihren ge­liebten Wohlensee und die Naturschutzanliegen geht. So war Simone Schenk an vorderster Front daran beteiligt, dass die Seepolizei ihr Bootshausprojekt auf der Liegewiese beim Stegmattsteg in Hinterkappelen aufgegeben hat. Zudem wird die Wiese nun mit Wildblumen aufgewertet. Nun ehrte die Gemeinde Simone Schenk mit dem Wohlener Hecht.

An der gestrigen Gemeinde­versammlung wurde eine zweite Frau mit dem Ehrenpreis aus­gezeichnet: Regula Baumgartner. Sie ist die treibende Kraft in der denkmalgeschützten Hofenmühle. Zusammen mit den Fa­milienmitgliedern sowie Helferinnen und Helfern habe sie die historische Gebäudegruppe zu einem lebendigen Begegnungs-, Arbeits- und Wohnort gemacht, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Die Hofenmühle habe eine grosse Ausstrahlung für Wohlensee-Spaziergänger und für die Bevölkerung. Die Familie Baumgartner hat im Frühling 2015 bereits den Anerkennungspreis der Denkmalpflege des Kantons Bern erhalten.

Die Gemeinde vergibt den Wohlener Hecht alljährlich an Personen und Gruppen, die sich besonders für das Gemeinwohl einsetzen. Simone Schenk und Regula Baumgartner wurden aus vierzehn Nominierten ausgewählt und teilen sich das Preisgeld von 800 Franken.

pd/hus

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