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Berner rüffeln den Bund

Wer bezahlt Lärmschutzsanierungen bei Militärschiessanlagen? Die Berner Kantonsregierung will vom Bund eine Antwort.

Die bernische Kantonsregierung will nichts wissen von der vom Bund vorgeschlagenen Änderung der eidgenössischen Lärmschutzverordnung. Weil der Geltungsbereich neu auf Militärflugplätze sowie Waffen-, Schiess- und Übungsplätze ausgedehnt werde, müssten zuerst noch diverse offene Fragen geklärt werden, kritisiert der Regierungsrat. Etwa: Wer trägt die Kosten einer Lärmsanierung von Waffenplätzen, die im Besitz des Kantons Bern sind? Zum Beispiel: Waffenplatz Sand-Schönbühl, Schiessanlage Chleihölzli Wiedlisbach oder Schiessanlage Thun-Guntelsey. In seiner Antwort an den Bund verlangt der Regierungsrat nun, dass der Bund für die Lärmsanierung solcher Anlagen aufkommen müsse. Aber der Regierungsrat befürchtet auch, dass sich die neuen Regelungen negativ auf den Schiessbetrieb von Schützengesellschaften auswirken könnten, zumal der zivile Schiessbetrieb nach Feierabend und an Wochenenden stattfinden müsse. Unklar seien ferner die Auswirkungen auf die Gemeinden und den Kanton Bern im Bereich noch nicht erschlossener Bauzonen. ue>

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