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Bestätigung gefordert

Mit einem 4:1 gegen Ambri ist Biel der Playout-Auftakt gelungen. In Spiel 2 muss sich der Favorit heute auswärts bestätigen.

Im zweiten Jahr nach der Rückkehr in die NLA hat der EHC Biel in der Qualifikation mit Platz 9 und 59 Punkten bewiesen, dass er im Vergleich zum Vorjahr (Rang 12/44 Punkte) ausgeglichener und reifer geworden ist. So gesehen darf davon ausgegangen werden, dass sich die Seeländer in diesem Jahr den Ligaerhalt frühzeitig und ohne Nervenflattern bis zur letzten Minute sichern sollten. Denn vor Jahresfrist durfte das Team von Chefcoach Kent Ruhnke, der mit der Leistung der Bieler trotz des 4:1-Heimsieges gegen Ambri-Piotta nicht restlos zufrieden war, den Ligaerhalt erst nach insgesamt nach 20 Partien feiern. Rettung im letzten Spiel 2008/09 scheiterte Biel im Playout-Halbfinal mit 3:4-Siegen an den SCL Tigers. Gegen die damals favorisierten Emmentaler verloren die Seeländer im alles entscheidenden Spiel 7 mit 1:5 Toren. Danach unterlag der Liganeuling auch in der Serie gegen den aktuellen Gegner Ambri-Piotta nach einer 2:0-Führung 2:4. Und in der abschliessenden Ligaqualifikation gegen den NLB-Vertreter HC Lausanne behaupteten sich die Bieler erst im allerletzten Spiel der Best-of-7-Serie. So nervenaufreibend soll es in diesem Frühjahr nicht werden. Schnelles Saisonende? Ein schnelles Saisonende, das wäre auch der Wunsch von Kent Ruhnke, der erstmals in seiner langen Trainerkarriere mit einer Mannschaft um den Ligaerhalt kämpfen muss. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Bieler gegen das unberechenbare Ambri aber hochkonzentriert bleiben. Die Tessiner, die nach einer schwachen Qualifikation zum vierten Mal – dieses Mal gar als abgeschlagener Tabellenletzter – in Folge die Playoff-Qualifikation verpasst haben, sind im Kampf um den Ligaverbleib auf keinen Fall zu unterschätzen. Rund ein Drittel aller Partien haben die Leventiner in der Qualifikation bloss mit einem knappen Ergebnis verloren, das sollte Biel als Warnung genügen.rh>

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