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Billiger gebaut als geplant

Grund zur Freude: Der Steffisburger Gemeinderat konnte in vier von

Gemeinderat Marcel Schenk (SP) durfte der Legislative gestern Abend gleich die Abrechnung von fünf Sanierungsprojekten vorlegen. Erneuert wurden in den letzten Monaten die Abwasseranlage Zelg, die Bahnhofstrasse-Ost inklusive Gehweg, die Bahnhofstrasse-West (Holz- bis Schönaubrücke), der Pfauenweg und die Kanalisation der Mittelstrasse. Dabei wurde man den Eindruck nicht los, dass der Steffisburger Gemeinderat in Geldangelegenheiten aktuell ein gutes Händchen besitzt (vgl. auch Artikel oben): So hatte Schenk in vier von Fällen frohe Kunde zu verbreiten, wurden doch die Kredite teilweise deutlich unterschritten. Einzig die Sanierung der Abwasseranlage Zelg schlug teurer zu Buche als angenommen. Der vom Grossen Gemeinderat (GGR) bewilligte Kredit von 360000 überzogen die Verantwortlichen schliesslich um rund 8000 Franken. Günstige Konstellation Die grösste Abweichung zum Budget wurde bei der Sanierung der Kanalisation der Mittelstrasse ausgewiesen. Der Grosse Gemeinderat hatte im Juni 2008 einen Kredit von 323000 Franken bewilligt, die Abrechnung schloss bei rund 237000 Franken. Das gute Ergebnis in diesem Fall begründete Gemeinderat Schenk mit einer günstigen Konstellation. «Die beauftragte Baufirma war in der Nähe mehrfach engagiert. Die kurzen Wege zwischen den Baustellen führten zu Einsparungen.» In der Bauphase seien ihm einige negative Voten zu Ohren gekommen, sagte Schenk. «Anwohner haben uns vorgeworfen, wir hätten schlecht gebaut.» Das gute Abrechnungsergebnis entkräfte aus seiner Sicht die gemachten Aussagen. «Wäre billiger gegangen» In den Lobgesang stimmte Peter Jordi (SP) ein. «Gemeinderat und Bauverwaltung tragen Sorge zum Geld.» Etwas anders beurteilte Ulrich Berger (SVP), der sich bereits in der Vergangenheit kritisch zu den Baustellen geäussert hatte, die Kreditunterschreitungen: «Die guten Abrechnungen freuen mich. Ich behaupte aber, dass noch günstiger hätte gebaut werden können.» Er hoffe zudem, dass in Zukunft keine Bausünden zutage kämen. Roger Probst >

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