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Bisher gab es 20 Tote

Spricht man vom Lauterbrunnental und der Sportart Basejump, sind es vor allem Meldungen über zahlreiche Todesopfer, die in den vergangenen Jahren zu beklagen waren. Bis heute gab es 20 tödliche Unfälle, der letzte passierte erst am 7.September: Eine Gruppe Basejumper begab sich an die Mürrenfluh in Lauterbrunnen, um von der «Highnose» zu springen. Ein Springer geriet nach dem Absprung in Schwierigkeiten, prallte mehrmals gegen die Felswand und stürzte ab. Jedes Jahr gibt es im Lauterbrunnental 10000 Sprünge, 2009 werden es wohl mehr als 20000 sein. Nirgendwo auf der Welt wird mehr von Felswänden gesprungen. Denn nirgendwo auf der Welt sind die Absprungplätze so schnell und einfach zu erreichen wie hier. Nach einen tödlichen Unfall im Jahr 2006 wurden Stimmen laut, die Extremsportart zu verbieten. Aber gemäss dem Bundesamt für Justiz gibt es keine gesetzliche Grundlage. Einer, der die Szene kennt, ist der Lauterbrunner Gebirgsarzt Bruno Durrer. Seine Feststellung: Trotz mehr Absprüngen sind die Unfallzahlen nicht proportional gestiegen. Basejump sei ein Risikosport, doch das Risiko könne durch eine verantwortungsvolle Ausübung verkleinert werden. flg>

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