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Blumenstein statt Höfen

Die Kindergärteler von Pohlern müssen künftig nach Blumenstein statt nach Höfen. Das hat

Es war wohl die kürzeste Gemeindeversammlung (GV), die Pohlern jemals erlebt hat: Nach nur sieben Minuten erklärte Gemeindepräsident Bruno Minder die Versammlung für beendet. Das Tempo hängt damit zu zusammen, dass das einzige Traktandum, «Kindergarten – Genehmigung der Zusammenarbeit mit der Einwohnergemeinde Blumenstein», unbestritten war: Die Vorlage wurde mit 23 zu 0 Stimmen und ohne Enthaltungen angenommen. Bisher mussten die Kindergärteler von Pohlern nach Höfen. Doch diese Gemeinde hat mit Amsoldingen eine Schulfusion beschlossen, womit der Kindergartenstandort Höfen aufgehoben wird. Der Vertrag zwischen Pohlern und Höfen wurde per 31. Juli gekündet. Da Pohlern zu klein für einen eigenen Kindergarten ist, suchten die Behörden das Gespräch mit Blumenstein: Denn diese beiden Gemeinden arbeiten bereits in mehreren Bereichen zusammen, so auch auf Schulebene. Die Blumensteiner zeigten sich bereit, die Kindergärteler aus Pohlern ab dem Schuljahr 2010/11 aufzunehmen. Die Erziehungsdirektion legt fest, wie viel Geld Pohlern den Blumensteinern für diese Leistung bezahlen muss. «Gegenwärtig sind es 3900 Franken pro Kind und Jahr», sagte Gemeinderätin Regina Hofer, zuständig für Bildung und Kultur. Dass wegen dieses einen Traktandums eine ausserordentliche Gemeindeversammlung einberufen worden ist, hängt mit den Vorgaben der Kantonsverwaltung zusammen. «Weil die Zeit drängt, wollte das Amt für Gemeinden und Raumordnung nicht, dass wir das Geschäft erst an der ordentlichen Frühlings-Gemeindeversammlung zusammen mit der Rechnung behandeln», sagte Regina Hofer weiter.mi>

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