Zum Hauptinhalt springen

Bühne frei für die Rekord-WGA

Hereinspaziert: Mit Optimismus, Bläsern und vielen Gästen wurde gestern die Waren- und Gewerbeausstellung Spiez eröffnet.

Die Spiezer blasen der Krise den Marsch – und das zünftig. So geschehen gestern Nachmittag in der ABC-Halle in Spiez-Lattigen. Dort wurde bereits zum 33.Mal das obligate Band durchtrennt – die viertägige Publikumsmesse ward eröffnet. Im letzten Jahr war es die Waren- und Gewerbeausstellung der Bewährung am neuen Standort (was gelang). Nun soll die WGA der Rekorde als Erfolg in die Annalen eingehen. Die 33.Auflage ist die mit der grössten Ausstellungsfläche (beinahe 4000 m2), den meisten Ausstellenden (116, 2008 waren es 87) und der ersten Autoausstellung. An ebendieser, umgeben von Blech, Chrom und Palmen, richtete sich der OK-Präsident ans Volk. Nach den flotten Bläserklängen gab Robert Gasser im Beisein von «Tout-Spiez» seiner Freude Ausdruck. «Ich bin stolz auf das grosse Wachstum in den letzten drei Jahren an diesem Standort. Und auch darauf, die WGA trotz Rezession durchführen zu dürfen.» Auch widerlegt zu haben, dass in der ABC-Halle keine erfolgreiche Ausstellung auszurichten sei, erfüllte ihn, den Vater der Idee, mit Stolz. Den präsidialen Voten folgten die der früheren OK-Präsidenten Heinz Sollberger und Ernst Sigrist. Während Sigrist (1989 bis 2001) den Machern der örtlichen Gewerbeschau attestierte, auch mit dem künftigen Zweijahresrhythmus auf dem rechten Pfad zu wandeln, blickte «Mr.WGA» zurück: «Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen», zitierte der langjährige WGA-Baumeister Heinz Sollberger Anton Bruckner. «Was ich heute sehe, ist eine WGA von hoher Qualität, grosser Fachkompetenz, überdurchschnittlichem Branchenmix und grossem Unterhaltungswert», rühmte er. Der Rundgang durch die vergrösserte Ausstellung zeigte, was in ihr steckt: Vereine, die ihr Wirken präsentieren, authentische Jahrmarktstimmung auf der Märitmeile oder auch ein erweitertes Angebot für Kinder. Während sich Mann und Frau am Eröffnungsapéro noch wacker zuprosteten, nahmen die jungen Fussballerinnen des FC Spiez bereits ihren Stand in Betrieb. Wie alle Aussteller hoffen auch sie auf gute Geschäfte – in ihrem Fall sind es neue Mitspielerinnen. Jürg Spielmann >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch