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Bürgerliche setzen sich für AKW ein

AKW-DebatteGestern stellten die Mitglieder des

Gleich sechs bürgerliche Berner Nationalräte sprachen sich gestern für einen Ersatz des Atomkraftwerks Mühleberg aus. Christa Markwalder (FDP), Ursula Haller (BDP), Adrian Amstutz (SVP), Andreas Brönnimann (EDU), Norbert Hochreutener (CVP) und Jean-Pierre Graber (SVP) engagieren sich im Co-Präsidium des Komitees «Ja zu Mühleberg». Dem Komitee gehören 140 Personen aus Politik und Wirtschaft sowie die wichtigsten Wirtschaftsverbände des Kantons Bern an. Die Referentinnen und Referenten stellen sich nicht gegen die neuen erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne. Im Gegenteil. Diese Energiequellen gelte es nach wie vor in einem vernünftigen Mass zu fördern. Doch leider sei es aus heutiger Sicht nicht realistisch, dass die neuen erneuerbaren Energien mittelfristig die Atomenergie vollständig ersetzen könnten. «Bern baut Gaskraftwerk» Wer Nein sage zur Kernenergie, müsse in Kauf nehmen, dass der Strom künftig aus klimaschädigenden Gaskraftwerken stamme und dass der Strom durch zunehmende Importe teurer werde, betonte Christa Markwalder. Ursula Haller sagte, dass die Promotoren des Ausstiegs aus der Atomenergie im Stadtberner Abstimmungskampf vom 28.November 2010 genau diese Fakten verschwiegen hätten. Das Stadtberner Stimmvolk entschied sich, bis ins Jahr 2039 keinen Atomstrom mehr zu beziehen. «Weil Wind und Sonne noch nicht ausreichend Strom liefern können, braucht Bern andere Stromquellen wie das Gaskraftwerk im Forsthaus mit einem Ausstoss von jährlich 100000 Tonnen CO2», sagte die Nationalrätin und Thuner Gemeinderätin. Die 360 Gigawattstunden Strom, die bei der neuen Kehrichtverbrennungsanlage ab 2012 jährlich produziert werden, würden zu 80 Prozent aus Gas hergestellt, ergänzte Adrian Haas, Direktor vom Handels- und Industrieverein des Kantons Bern. Der Belper Nationalrat Andreas Brönnimann thematisierte die wirtschaftliche Bedeutungen eines neuen AKW für den Kanton Bern. Laut einer Studie brächte ein neuer Atommeiler jährlich eine halbe Milliarde Franken Wertschöpfung für den Kanton. nb>

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