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Burgdorf startet optimal in die neue Saison

1.-Liga-EishockeyBurgdorf hat zum Saisonstart ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Emmentaler bezwangen den letztjährigen Playoff-Finalisten Zuchwil Regio 3:1.

Der EHC Burgdorf startete erfolgreich in die neue Saison. Die Burgdorfer bezwangen mit Zuchwil Regio einen der meistgenannten Favoriten auf den Gruppensieg mit 3:1-Toren. Dabei wussten die Emmentaler vor allem im Kollektiv mit vier ausgeglichenen Sturmlinien zu überzeugen. Nervöser Start «In den Startminuten wurde sehr nervös agiert», sagte Burgdorfs Trainer Fritz Lanz nach dem Spiel. «Beiden Mannschaften unterliefen häufig Fehler. So ab der zehnten Minute wurde die Partie dann besser.» In der Startphase hatten die Burgdorfer zweimal sehr viel Glück, dass die Zuchwiler nicht von Fehlern profitieren konnten. Am anderen Ende des Spielfeldes sah es auch nicht anders aus. In der elften Minute setzte die vierte Sturmlinie des EHCB ein erstes Zeichen. Routinier Badertscher spielte Ruch an, der überlief einen Verteidiger, zog vors Tor und düpierte Torhüter Ackermann mit einem Schieber zum 1:0. Zwei Minuten später gelang den Gästen nach einem mustergültig vorgetragenen Konterangriff durch Born der Ausgleich. Davon liessen sich die Burgdorfer jedoch nicht beeindrucken. Mit dem gesunden Selbstvertrauen einer Mannschaft, die in der Vorbereitung jedes Spiel gewonnen hatte, setzten sie die Gäste weiter unter Druck. Nach einer Kombination seiner ehemaligen Huttwiler Mannschaftskollegen kam die Scheibe zu Marco Blaser, der die Burgdorfer wieder in Führung brachte. Stellungsfehler ausgenutzt Nach der ersten Pause fand sich bald einmal je ein Spieler beider Mannschaften auf der Strafbank wieder. Buri nutzte, nach einem Stellungsfehler der Solothurner in deren eigenen Zone, den freien Raum und verlud den Zuchwiler Torhüter. Das 3:1 war Tatsache geworden. Die Gäste versuchten, im Schlussdrittel immer offensiver zu agieren, wobei sie jedoch die Burgdorfer Abwehr nur sporadisch vor wirklich grosse Probleme stellen konnten. «Ab der Mitte des Startdrittels konnten wir den Gegner unter Druck setzen», erklärte Lanz. «Nach dem 3:1 versuchten wir, das Spiel zu kontrollieren. Wir wollten den Vorsprung verwalten und nicht mehr zu viel Risiko nehmen, indem wir weiter mit aller Macht nach vorne stürmten, wie wir es in der Vergangenheit gemacht hatten», gab der Burgdorfer Trainer zu Protokoll. «Der Startsieg gegen Zuchwil ist sicher sehr wichtig für uns. Er hat mir auch gezeigt, dass Erfolge in der Vorbereitung positive Auswirkungen haben können. Sie waren mindestens gut für das Selbstvertrauen», sagte Lanz abschliessend. Rolf Knuchel>

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