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Casino gewinnt Rechtsstreit

Das Thuner Casino hat nach jahrelangem Kampf einen Rechtsstreit gewonnen. Das verbessert die Rechnung und Liquidität.

Erfreuliches gestern an der GV der Casino Kursaal Thun AG (CKT): Die Hartnäckigkeit von VR-Präsident Urs Berger und Fritz Büttner (Alt-VR) hat sich gelohnt. Sie haben einen jahrelangen Rechtsstreit um Nachforderung von Mehrwertsteuern gewonnen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) musste bereits geleistete Zahlungen von 623156 Franken (inkl. Verzugszins) zurückerstatten. Damit konnte die CKT Rückstellungen auflösen, und ein drohender Konkurs ist vom Tisch. Weniger erfreulich: Ohne diesen ausserordentlichen Ertrag ginge es der CKT nicht gut. Die Einnahmen aus Gebäudemiete, Überlassen der Spielbewilligung und Einstellhalle sind wieder gesunken. «Wir leben zunehmend von der Substanz», gestand Berger. Immerhin konnten auf den Immobilien an der Hofstettenstrasse 251800 Franken abgeschrieben, ein Gewinn von 365769 Franken (Vorjahr 91549 Franken) ausgewiesen und 25 Prozent Dividende auf den Aktien gewährt werden. Unzufriedene Private Nicht zufrieden waren einige Privataktionäre mit der Art der Rechnungslegung. Sie fragten sich unter anderem, weshalb der nur zweiköpfige VR über 19000 Franken beanspruche. Darin enthalten sind laut Berger Honorare an VR Markus Aebersold für die Betreuung der Liegenschaft, Peter Locher (Alt-VR) jene für die Einstellhalle und das Sekretariat. Mit den 10000 Franken Beraterhonorar werden das Führen der Buchhaltung und die Revision bezahlt. Ein Antrag auf Ablehnung der Rechnung und Nichtentlastung des VR wurde von der Mehrheit (inkl. Hauptaktionär Stadt) gegen vier Stimmen abgelehnt. Bemängelt wurde auch, dass das Casino zu wenig gepflegt und unterhalten werde. Der VR-Präsident erhofft sich vom Gemeinderat möglichst bald «ein Machtwort» bezüglich Zukunft (vgl. Haupttext). nel >

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