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Das grosse Treffen der einheimischen Bösen

Nach dem Brünig-Schwinget findet übermorgen auf der Engstlenalp mit dem Schwing- und Älplerfest ein weiterer Höhepunkt statt.

Auf Initiative des bekannten Interlakner Garagiers Hanspeter Wenger wurde im Jahr 2004 dieses Schwingfest erstmals durchgeführt. Durch die aufopfernde Arbeit des bekannten Geschäftsmannes und Schwingerförderers, der zugleich als OK-Präsident waltet, hat dieses Fest innert Kürze einen nicht mehr wegzudenkenden Platz im Terminkalender der Schwinger eingenommen. In der einzigartigen Berglandschaft bietet der Anlass nicht nur für die Schwingerfreunde ein unvergessliches Erlebnis.Die Naturschönheiten und der grosszügig angelegte Festplatz zusammen mit den folkloristischen Darbietungen sowie ein reich bestückter Gabentempel lassen die Traditionen unserer Heimat aufleben. Starkes Teilnehmerfeld Wer die bereits zu ihrer Lebzeiten zu Schwingerlegenden gewordenen ehemaligen Bösen einmal erleben möchte, sollte sich den Engstlenalp-Schwinget auf keinen Fall entgehen lassen. Die Schwingerkönige Rudolf Hunsperger, David Roschi, Arnold Ehrensperger, Harry Knüsel und Adrian Käser sind regelmässige Besucher des Anlasses und verfolgen das Geschehen auf den Sägemehlplätzen hautnah. Nebst der gesamten Oberländer Schwingerprominenz finden Johann Santschi und Ernst Schläfli alle Jahre den Weg an den Fuss des Titlis. Drei Wochen vor dem Eidgenössischen Schwingfest in Frauenfeld ist für Gesprächsstoff sicher gesorgt. Unter den 60 bis 80 Teilnehmern sind diverse Spitzenschwinger angemeldet. Die Oberländer werden angeführt von den beiden Einheimischen Matthias Glarner und Simon Anderegg, die den Siegerpreis, das Rind Alina, gestiftet vom Baugeschäft Eggenberg in Brienz und Oskar Landolt aus Brienz, gerne im eigenen Klub behalten möchten. Seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen möchte sicher Kilian Wenger, der einen weiteren Sieg an sein schon eindrückliches Palmarès heften möchte. Mit Thomas Flück und Niklaus Zenger sind zwei Schwinger aus der Region am Start, die an vorderster Front mitwirken können. Mit dem dreifachen Saisonsieger Matthias Sempach, dessen Bruder Stefan, Willy Graber und Christian Dick sind Athleten angemeldet, die einen Sieg eines Oberländers verhindern möchten. Chance für den Nachwuchs Für die Nachwuchsschwinger aus dem engeren Oberland bietet der Engstlenalp-Schwinget eine willkommene Gelegenheit, sich dem einheimischen Publikum zu präsentieren. Michael Zenger, Kevin von Weissenfluh, Ivan Camenzind, Lorenz Stämpfli, Stefan Huber und Ives Müller sind alles junge Schwinger, denen eine glanzvolle Karriere vorausgesagt wird. Zusammen mit unzähligen weiteren jungen Oberländern stehen sie kurz vor dem Durchbruch zum Spitzenschwinger. Als Gäste sind Schwinger aus der Innerschweiz eingeladen. Damit wird der ewige Kräftevergleich Bern - Innerschweiz ein weiteres Mal lanciert. Werner FrattiniWettkampfbeginn ist um 11 Uhr.>

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