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Das Jugendheim ist noch nicht zonenkonform

InkwilDas Christliche Internat Gsteigwiler beantragt eine Umnutzung seines Wohnheims. Es ist eine rein formelle Änderung: Das Wohnheim und den internen Schulbetrieb gibt es bereits seit zwei Jahren.

Das Christliche Internat Gsteigwiler beantragt bei der Gemeinde Inkwil eine baurechtliche Umnutzung. Weil im bereits bestehenden Wohnheim für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche an der Deitingenstrasse 4 auch ein Schulbetrieb stattfindet, muss diese rein formelle Zweckänderung nachträglich noch vorgenommen werden. Das Christliche Internat Gsteigwiler wurde 1988 von René E.Häsler gegründet. In Gsteigwiler selbst befindet sich heute das Zentrum. Nebst den Aussenstationen in Grindelwald, Bönigen und Asti (Italien) gibt es seit zwei Jahren auch eine in Inkwil. Eine Aussenstation eigne sich für Jugendliche, die mit den Regeln im Zentrum nicht zurechtkämen oder besonders intensive und individuelle Betreuung benötigten, erklärt Gesamtleiter René E.Häsler. Insgesamt beherbergt das nach christlichen Grundsätzen geführte Internat 80 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren. Im Bauernhaus in Inkwil werden zurzeit 7 Jugendliche betreut. In der kleinen Aussenstation sollen Jugendliche in einer familiären Atmosphäre und ländlichen Umgebung zur Ruhe und Selbstreflexion kommen. Die Orientierung an christlichen Werten, ein geregelter Tagesablauf, therapeutische Begleitung, die Nähe zur Natur und zu Tieren sowie diverse Arbeiten im Haus sollen ihnen Stabilität bringen. Durch die Distanz zu einer oftmals problematischen Situation sollen auch Eltern und die öffentliche Schule entlastet werden. Das Team in Inkwil besteht aus vier Sozialpädagogen, einem Lehrer und einer Psychotherapeutin. Die Lehrperson ist dazu da, den Schulbetrieb intern weiterzuführen. Ziel ist es, die Anschlussfähigkeit der Jugendlichen an eine öffentliche Schule beizubehalten. Naomi Ruef >

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