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Das Kaufangebot ist eingereicht

Die Stiftung Schloss Blankenburg in Gründung will das Schloss Blankenburg in heimischen Händen sehen. Ein Kaufangebot in Höhe von einer Million Franken für die Liegenschaft wurde jetzt inklusive Nutzungskonzept eingereicht.

Am 12.Mai hat eine Delegation der Interessengruppe Schloss Blankenburg beim Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) das definitive Kaufangebot für den Erwerb eingereicht. Das Dossier beinhaltet ein Nutzungskonzept, Entwürfe der Statuten, eines Organisationsreglements und einer Betriebsordnung. Für den Fall des Zuschlags wird eine Stiftung «Schloss Blankenburg» als Trägerschaft in Erscheinung treten. «Die Interessengruppe hat in intensiver Arbeit den Auftrag der Versammlung vom 10.Januar 2010 ausgeführt», teilt FDP-Grossrat Hans-Jörg Pfister mit. An dieser Versammlung hätten Behördenvertreter und Private aus dem Obersimmental und Saanenland den Kauf dieser Liegenschaft zu einem Preis von maximal einer Million Franken einhellig befürwortet. «Auf ein vom Amt gefordertes Nachangebot können wir nicht eingehen», erklärt Pfister. «Der Stiftung entstehen nämlich bereits Mehrkosten von gegen 250000 Franken für Sanierungsarbeiten und gebäuliche Anpassungen, um das Nutzungskonzept zu erfüllen.» Trauungen und Zeremonien Mit Schreiben vom 23.November 2009 hatte die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern (POM) für den Betrieb eines Zeremonie- und Trauungslokals im Schloss Blankenburg noch abschlägigen Bescheid erteilt. Nach einer Intervention von Grossrat Hans-Jörg Pfister kam die POM auf ihren Entscheid zurück, und Regierungspräsident Hans-Jürg Käser, Vorsteher der POM, hat im Februar zugesichert, dass ab 1. Januar 2011 das Schloss Blankenburg als Zeremonie- und Trauungslokal zur Verfügung stehen werde. «Der Betrieb eines Zeremonie- und Trauungslokals bildet einen wesentlichen Bestandteil des Nutzungskonzepts», betont Grossrat Pfister. Weiter sind im Schloss ein kleiner Restaurationsbetrieb, Ausstellungs- und Galerieräumlichkeiten sowie Tagungs- und Seminarlokalitäten für kleinere Gruppen vorgesehen. Die Wohnungen im «Landjägerhüsi» und im Schloss sollen weiterhin der Wohnnutzung zur Verfügung stehen. Kulturell und touristisch «Das Schloss Blankenburg mit seiner einmaligen Ausstrahlung und den mannigfaltigen Nutzungsmöglichkeiten soll zu einem wichtigen Bestandteil des kulturellen und touristischen Angebots in der Region Simmental-Saanenland werden», teilen die Initianten mit. Dazu werde ebenfalls die Integration in den Burgenweg beitragen. In den nächsten Wochen werden nun die Gründung der Stiftung, die Äufnung des Stiftungskapitals und die Restfinanzierung an die Hand genommen. Hans-Jörg Pfister gibt bekannt: «Die Gemeinde Saanen hat bereits 40000 Franken als Beitrag an das Stiftungskapital zugesichert.» Auch die Präsidenten der Obersimmentaler Gemeinden hätten in Aussicht gestellt, 200000 Franken mittels Pro-Kopf-Beiträgen zu leisten. Die Initianten hoffen nun sehr, dass der Regierungsrat das Angebot aus der Region berücksichtigt und der Stiftung Schloss Blankenburg in Gründung den Zuschlag erteilt. prr/pd >

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