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Das Kino als Gefahr

Die Anfänge des Kinobetriebes in Adelboden waren nicht einfach: Im Saal des Hotels «Kreuz» wurden zwar in Adelboden schon früher gelegentlich Filme vorgeführt. Als jedoch die Herren Aldo Gehrig, Kinobetreiber aus Bümpliz, und Ernst Pfäffli, Käsermeister aus Riggisberg, den Bau eines eigentlichen Kinos ankündeten, wurde es manchen Adelbodnern – vorwiegend den konservativen, gläubigen Christen – zu viel. Sie fürchteten «minderwertige oder gar anstössige» Filme, die Charakterverderbnis und Sittenzerfall bei der Jugend mit sich brächten. Eine Bittschrift mit dreihundert Unterschriften verlangte daher, der Gemeinderat möge das neue «Lichtspielhaus» verhindern. Dieser sah hierzu aber keine gesetzliche Möglichkeit. Und so wurde das Adelbodmer Kino im Februar 1960 eröffnet. hsf Aus: «Hiimatbrief» Nr. 12 von 1959 >

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