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Das «Paradies» ist neu erstanden

Das sri-lankische Spezialitätenrestaurant Serendib – «Paradies» – in Burgdorf zeigt sich nach einem Brand nun in neuem Glanz.

Noch nie sei er so schnell am Arbeitsplatz gewesen wie am Brandmorgen des 25.Septembers letzten Jahres, sagt Raj Niles. In Erinnerung daran verfinstert sich seine Miene. «Es war ein Schock», doppelt seine Frau Ursula nach. Umso mehr, als der Brand ein Todesopfer forderte. Diesen Tag wird das Ehepaar Niles, das seit 18 Jahren das «Serendib» – (Paradies) an der Burgdorfer Metzgergasse führt, nicht so schnell vergessen. Wasser im Parterre Durch einen Wohnungsbrand oberhalb ihres sri-lankischen Spezialitätenrestaurantes wurde der obere Stock der Lokalitäten arg in Mitleidenschaft gezogen. Da das Restaurant im Erdgeschoss lediglich vom Löschwasser betroffen war, konnten die Wirtsleute dieses bereits am nächsten Tag wieder öffnen. Nicht so das 40-plätzige Restaurant im ersten Stock, das gleich unterhalb des Brandherdes lag. Nach dreizehnmonatiger Sanierung durch einheimische Unternehmer, begleitet vom Denkmalschutz, zeigt sich der Raum heute in heller und gediegener Atmosphäre. Modernes Ambiente Wo früher Holz dominierte, sorgen jetzt weisse und anthrazitfarbene Gipswände für ein modernes Ambiente. Durch die optische Wirkung wird die geringere Raumhöhe von den meisten Gästen kaum wahrgenommen. «Aus brandschutztechnischen Gründen musste die Decke um zehn Zentimeter gesenkt werden», erklärt Ursula Niles. Die 80 geladenen Gäste – Nachbarn, Bauleute und Stammgäste – übertrafen sich am Eröffnungsabend mit Superlativen über die Neugestaltung der Räumlichkeit. Gelobt wurden durchwegs das elegante Ambiente mit den vielen weissen Orchideen und die vorzüglichen Currygerichte. In «privater Mission» zugegen war auch Burgdorfs Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch. Nun hoffen die beiden Wirtsleute aber auch, dass die Stammgäste von etwas weiter weg den Weg wieder ins exotische «Paradies» finden werden. Diese kämen ausschliesslich wegen des breiten Angebots an sri-lankischen Spezialitäten im ersten Stock des Restaurants, berichtet der 60-jährige Koch. Für die Gäste im Gourmetrestaurant im Erdgeschoss werde dagegen hauptsächlich europäisch gekocht. Das sei eine besondere Leidenschaft von ihm, betont Gastgeber Raj Niles, der in jüngeren Jahren als Food- und Beverage-Manager für gekrönte und andere berühmte Häupter im Berner «Bellevue Palace» tätig war. Lilo Lévy-Moser >

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