Zum Hauptinhalt springen

das sagen der thuner stapi und der obergring zur fasnacht 2011

So humorvoll Raphael Lanz als Thuner Stadtpräsident und Hanspeter Aellig als Obergring mit der narrenfreien Zeit umgehen: Einige Regeln wollen sie eingehalten wissen.

Was bedeutet Ihnen die Thuner Fasnacht? Raphael Lanz: Ich bin beeindruckt von der erst 13-jährigen Geschichte der Thuner Fasnacht. Sie ist heute nicht mehr aus dem Jahreskalender der Stadt wegzudenken. Ich selber bin zwar nicht mit diesem Brauch aufgewachsen, daher stehe ich dem närrischen Treiben emotional sicher nicht so nahe wie andere. Aber ich schätze die fröhliche Stimmung und gute Schnitzelbänke, die an der Soirée präsentiert werden. Hanspeter Aellig: Die Fasnacht ist ein Thuner Grossanlass – und sie ist emotional positiv aufgenommen worden. Wir werden sehr stark von der Bevölkerung, von den Behörden und unter anderem hiesigen Unternehmen unterstützt. Wir wollen nicht grösser werden – auch, um negative Begleiterscheinungen zu vermeiden. Ich selber war über Jahre hinweg ein stiller Geniesser der Fasnachtstage. Nun erlebe ich meine Premiere als OK-Chef im Kostüm des Obergrings. Ihre Assoziationen zum diesjährigen Motto «Konfettizauber»? Lanz: Zwei Dinge fallen mir ein: Einerseits das schöne, farbenfrohe Treiben. Andererseits aber auch die Tatsache, dass die kleinen Papierschnitzel immer irgendwo hängen und liegen bleiben und von jemanden weggeräumt werden müssen. Zur Fasnacht gehören Konfetti, aber vier Tage mit Konfetti sind genug. Aellig: Sachlich stimme ich dem zu. Ich verstehe Konfettizauber noch aus einem anderen Blickwinkel: Das Motto steht für Freude, Farbe und Feststimmung. Wir lassen uns in dieser verzaubern – in einer Jahreszeit, die sonst wenig Farbe bietet. Ihr Wunsch für die viertägige Fasnachtszeit? Lanz: Ich wünsche mir eine Fasnacht ohne Unfälle und ohne negative Begleiterscheinungen wie übermässiger Alkoholkonsum, herum liegende Glasscherben oder handfeste Rangeleien. Denn wenn das Wetter mitspielt, kann die Fasnacht wirklich zu einem farbenfrohen Volksfest werden. Aellig: Wir möchten der Thuner Bevölkerung ein wunderbares Fest bieten, das genau vier Tage dauert. Und das soll es auch für Anwohner sein, die während dieser Zeit mit erhöhten Lärm- und Musikimmissionen leben müssen. Als Obergring wünsche auch ich mir eine unfallfreie Fasnacht, keine Alkoholexzesse und dass wir Narren Thun wieder als saubere Stadt verlassen. Und Ihre Auflagen für die diesjährige Ausgabe? Aellig: Wir haben ein Gringeratsmitglied, das primär für die Sicherheit zuständig ist. Und wir werden von der Polizei und vom Zivilschutz unterstützt. Das umfasst auch Massnahmen an neuralgischen Punkten in der Innenstadt, damit die Menschenmassen gelenkt werden können. Dann haben wir mit sämtlichen Stand- und Zeltbetreibern das Jungendschutzkonzept vertraglich festgeschrieben und auch Kontrollen angeordnet. Wir werden also genau hinschauen.heh>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch