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Das Stadtorchester überzeugte

konzertAm Samstagabend spielte das Stadtorchester Thun in der Dorfkirche Steffisburg. Unter der Leitung von Laurent Gendre präsentierten die Musiker das erste von zwei Kammerkonzerten.

Mit Werken von Frank Martin, Paul Huber und Peter Tschaikowsky begeisterten die Streicher des Stadtorchesters Thun das Publikum in der ausverkauften Dorfkirche von Steffisburg. «Dieser Dirigent ist einfach phänomenal», sagte ein Konzertbesucher gegenüber dieser Zeitung. Laurent Gendre gilt als Meister seines Fachs und hat keinerlei Probleme, sein Orchester zu motivieren. Das Thuner Stadtorchester leitet er seit dem Jahr 1998. Am Samstag überzeugte es einmal mehr. «Für mich eines der besten Amateurorchester der Schweiz», meinte ein anderer Zuhörer nach dem Konzert. «Dieses Instrument wird hierzulande ausschliesslich in der Volksmusik verwendet», beschrieb der Schweizer Komponist Paul Huber das Hackbrett. Hannes Boss bestätigte, dass es durchaus auch in der klassischen Musik einen Platz verdient hat. Der 37-Jährige, der nebst seinem Beruf als Hackbrettlehreram Konservatorium Bern einen Bergbauernbetrieb im Trub führt, beherrschte sein Instrument meisterhaft. Tschaikowsky oder Mozart? Die ersten Töne des zweiten Satzes der populären Streicherserenade op.48 von Tschaikowsky erinnerte die Konzertbesucher an einen Walzer, der nicht ganz so typisch ist für den Komponisten.Tschaikowsky gestand damals, dass dieser Satz bewusst eine Nachahmung von Mozarts Stil sei. So erstauntes nicht, dass sie zahlreiche Choreografen als Ballettmusik verwenden. Tina Hadorn >

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