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«Das Team spielt mit viel Herzblut»

Der BSV Bern Muri hat auch das Spiel bei Suhr

Der BSV Bern Muri ist mit vier Punkten optimal in die Saison gestartet. Nach dem Sieg gegen Gossau gewannen die Berner auch das Auswärtsspiel in Obersiggenthal gegen Suhr Aarau mit 32:29 (17:10). Die Gäste dominierten das Spiel bis zur 48.Minute und führten mit bis zu zehn Toren Differenz, ehe die Aargauer noch auf 29:32 verkürzen konnten. Zwei Spiele, vier Punkte. Sind Sie mit dem Saisonstart zufrieden? Alex Milosevic: Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft ist mit einer sehr guten Einstellung ans Werk gegangen und spielt mit viel Herzblut. Ich habe die Equipe vorbereitet, danach musste ich von der Seitenlinie aus nicht viele Anweisungen geben. Die Spieler haben das, was vor dem Spiel besprochen wurde, sehr gut umgesetzt. Die Abwehr stand in beiden Spielen sehr gut. Ist Ihre Forderung, aggressiv zu decken, bereits hundertprozentig umgesetzt worden? Die Abwehrleistung war sehr gut. Aber nicht nur diese. Auch im Angriff haben wir überzeugt. Gegen Suhr Aarau erzielten wir in der ersten Halbzeit aus 27 Angriffen 17 Tore. 63 Prozent aller Angriffe führten zu Treffern. Dies ist eine sehr gute Ausbeute. In den letzten 10 Minuten verkürzte Suhr Aarau den Rückstand noch bis auf drei Treffer. Hatten Sie Angst, noch Punkte abgeben zu müssen? Nein. Wir haben in den letzten 15 Minuten das Resultat zu sehr verwaltet, und ich habe auch noch dem einen oder anderen jüngeren Spieler eine Einsatzchance gegeben. Kritisieren will ich das Team aber für diese etwas schwächere Phase am Ende der Partie nicht. Wir haben einfach einen etwas zu tiefen Lohn für eine gute Arbeit erhalten. Das Spiel haben wir im Griff gehabt. Angst, es zu verlieren, hatte ich keine. Torhüter Timo Heiniger zeigte eine gute Leistung. Ist er zum Torhüter 1b neben Routinier Antoine Ebinger aufgerückt? Es gibt keine Torhüter Nummer 1 und 2 bei uns. Wir haben zwei gute Goalies in der Mannschaft. Sie haben den Auftrag, pro Spiel 15 Bälle zu halten. Diesen haben sie auch heute erfüllt. Wenn es nötig ist, kann man auch drei- oder viermal pro Spiel den Torhüter wechseln. Es folgt am nächsten Sonntag das Derby gegen Wacker Thun und damit ein Spiel gegen ein Team, das Sie stärker fordern dürfte. Ein Derby ist immer etwas Spezielles, schon vom Publikum her. Wir müssen einfach auf dem eingeschlagenen Weg weiterfahren. Dann gewinnen wir auch gegen Wacker. Interview: Reto Pfister >

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