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Das war stur und arogant

Das war stur und arrogant Zum Thema Sicherheit im Lachenstadion Es macht eigentlich Freude, wenn Ordnung herrscht im Stadion. Leider wird aber nicht jeder Besucher gleich behandelt, und das macht mich sehr wütend. Die Sicherheitsleute sind stur und arrogant. Was sich im Sektor D abgespielt hat am Spiel Thun - YB, ist frech und nicht fördernd für den FC Thun. Ich besuche mit meinem 6-jährigen Grossbuben das Spiel. Ich habe ein Jahresabo beim FC Thun, und der Knabe ist als YB-Fan mit Halstuch und Mütze sowie Leibchen ausgestattet. Ich bin sicher, der Junge macht keinen Krawall. Was die beiden Sicherheitsleute anschliessend veranstalten, ist eine bodenlose Frechheit. Der Knabe muss die Jacke zuknüpfen, den Schal und die Mütze in die Tasche stecken, was er auch traurig erledigt. Wenn aber im gleichen Sektor neun erwachsene Fans von YB stehen mit allen Fanartikeln – Leibchen, Schals und Mützen –, ist mein Verständnis für diese Sicherheitsleute nicht mehr vorhanden. Ich werde mir überlegen, noch einmal eine Saisonkarte zu lösen, bei solchen Zuständen im Stadion ist die Freude weg. Ich bin für Sicherheit, aber bitte mit der nötigen Vernunft und Anstand. Es wäre besser, die Rauchbomben und Knallkörper zu beseitigen, als kleine Jungs zu plagen. Kurt SchaffnerBlumensteinDie Redaktion hat diesen Brief dem FC Thun für eine Stellungnahme zugesandt. Nachfolgend die Reaktion im Wortlaut: Die beschriebene Massnahme erfolgte zum Schutz des Kindes; keiner unserer erfahrenen Sicherheitsleute hat von einem Sechsjährigen «Krawall» oder Ähnliches erwartet. Diese und viele andere Sicherheitsmassnahmen führten vor zehn Tagen zu einem mehrheitlich friedlichen Derby mit 9000 Fans und Volksfeststimmung. Insbesondere die «Durchmischung» von YB- und Thun-Fans in den Sektoren A und D (Fansektor FC Thun) ist leider nicht ganz unproblematisch. Beide Seiten reagieren auf die Farben Gelb-Schwarz oder Rot-Weiss am «falschen Ort» nicht immer mit dem gewünschten Fairplay. Reto BeckLeiter GeschäftsstelleFC Thun AGThun Veloverkehr auf Aarequai Zum Umgestaltungsprojekt der Hofstettenstrasse Die Hofstettenstrasse im Bereich Bächimatte bis Tankstelle Hünibach soll auf 9 Meter verbreitert werden, beidseitig sind je 1,5 Meter für Radstreifen berechnet. Die voraussichtlichen Kosten für Sanierung und Umgestaltung sollen sich auf 3,8 Millionen Franken belaufen. Als Anwohnerin möchte ich meine Bedenken äussern. Die Zu- und Wegfahrten aus unseren Anwesen werden noch gefährlicher. Ich benutze den Aarequai rege zu Fuss oder per Velo, Konflikte erlebte ich bisher keine. Ich schlage vor, dass man die Unterteilung deutlicher markiert und den Veloweg am See wöchentlich freigibt. Die Radstreifen auf der Hofstettenstrasse erübrigen sich somit. Infolge der regen Bautätigkeit in den nachfolgenden Gemeinden wird sich die Verkehrsbelastung noch deutlich verstärken, die Lärmemissionen sind für uns Betroffene schon heute sehr belastend. Das Problem muss regional gelöst werden – und jetzt! Ich schlage vor: Lasst uns den Plan vom Tunnel in Angriff nehmen, auf lange Sicht hinaus ist er unumgänglich, und die Realisierung wird immer teurer! Veronica Leuenberger-KaeserThun «Gesslerhut» zu Brüssel Diverse Beiträge zum Thema EU und die Schweiz Könnte Friedrich Schiller heute noch nochmals ein «Geschichtsdrama» verfassen wie dasjenige von Wilhelm Tell, er würde bestimmt den damaligen Landvogt Gessler mit dem heutigen EU-Vogt in Brüssel vergleichen. Eine Gemeinsamkeit besteht bei beiden, nämlich der diktatorische «Gesslerhut»! Brüssel habe jetzt genug von der Rosinenpickerei und den Extrawünschen der Schweiz. Also, auf gehts, Frau Bundespräsidentin, antreten zum Rapport. So lautete die Order der EU-Spitze an die Schweiz. Und unsere Bundespräsidentin spurte und begab sich in die Höhle des Löwen. Eine Arbeitsgruppe wurde ausgehandelt, welche bis Ende Jahr die bestmögliche Lösung für beide Seiten aufzeichnen soll. Oder die beste Lösung für die EU? Die EU hat noch nicht begriffen, dass das zusammengewürfelte Kulturgut der einzelnen Mitgliedstaaten zu einem untauglichen Instrument vertrocknet. Es ist zu hoffen, dass der Bürgerblock in der Schweiz den Rohrkrepierer EU begriffen hat, ihm den Stempel «Untauglich» unter dieses Szenario setzt und das EU-Beitrittsgesuch der Schweiz unverzüglich zurückzieht.Joachim KronSchönenwerd Der Beitritt kommt Wohl oder übel wird die Schweiz der EU-Gemeinschaft voll beitreten müssen. Dagegen können Blocher und alle anderen Beitrittsgegner noch lange anzukämpfen versuchen. Schlussendlich sitzt die EU-Gemeinschaft auf dem längeren und mächtigeren Ast. Sich auf wirtschaftliche Beziehungen alleine auf Asien, Amerika, Afrika, Australien et cetera zu fokussieren, würde der Schweiz keinesfalls helfen. Die EU-Gemeinschaft triebe dann den Beitrittspreis mit Sicherheit weiter hinauf. Hans GamlielRorschach>

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