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Der Halle einen Schritt näher

Ja zu Kredit: Auf dem Weg zur neuen Mehrzweckhalle in Ringgenberg ist gestern Abend ein nächster Schritt gemacht worden.

Ohne Diskussion und ohne Gegenstimme (1 Enthaltung) genehmigte Ringgenbergs Stimmvolk gestern Abend in der Turnhalle den Kredit von 100000 Franken für den Projektwettbewerb (siehe auch Ausgabe von gestern). Dieser kann somit im nächsten Jahr durchgeführt werden. Die 153 anwesenden Gemeindebürger genehmigten – bei einer Gegenstimme – auch die Überbauungsordnung Buechmätteli samt Zonenplanänderung. Der entsprechende Investitionskredit von 207000 Franken für die Buechmätteli-Erschliessung kam ebenfalls durch. Ja sagten die Bürger auch zum Kredit von 58500 Franken für die Vermessung eines Teils des Gemeindegebietes (Los 5, zirka 135 Hektaren). 40000 Franken soll die Renovation und Instandstellung der per Juni 2010 frei werdenden Abwartswohnung im Schulhausgebäude kosten. In jenen bestehenden Räumlichkeiten wird dann die Tagesschule integriert. Die Bürger genehmigten den Kredit ohne Gegenstimme. Neue Gebäudenummern Grossmehrheitlich kam auch der Kredit von 55000 Franken für die strassenweise Gebäudeumnummerierung durch. Gleichzeitig werden 50 Franken an den Liegenschaftsbesitzer bei Montage der Nummer durch die Gemeinde abgewälzt. Montiert der Besitzer die Nummer selber, sind 20 Franken zu bezahlen. Der Zugang vom oberen zum unteren Friedhof kann umgestaltet werden: Dem Kredit von 75000 Franken – davon kommen rund 30000 Franken aus dem Fonds der Friedhofkommission – für den Umbau der Treppe zu einer Rampe wurde einstimmig zugestimmt. Ein einstimmiges Ja gab es zum Kredit für die zweite Etappe der Rütigräben-Sanierung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 195000 Franken. Der Gemeindeanteil beträgt nach Abzug des Kantonsbeitrags rund 130000 Franken. Ohne Gegenstimme kam auch der Bruttokredit von 250000 Franken für die Steinschlagschutznetze oberhalb der Häuserreihe im Gebiet Räbhalta durch. Nach Abzug der Subventionen verbleiben Restkosten von 47500 Franken die je zur Hälfte von der Gemeinde und den Grundeigentümern getragen werden. Beim Unterhalt der Netze und der Räumung wird jeweils der gleiche Kostenverteiler angewendet. Besserung für Säge-Dorfteil Der Dorfteil Säge ist bezüglich Wasser nur mit einer Stichleitung versorgt. Wenn die Speiseleitung für diesen Dorfteil einen Defekt erleidet, sind dort die Bewohner solange ohne Wasser, bis der Schaden geortet und behoben ist. Das wird sich ändern. Das Stimmvolk sagte einstimmig Ja zum Kredit von 576000 Franken, der aus dem Fonds der Wasser- und der elektrischen Versorgung finanziert wird. Damit wird die etappierte Erschliessung Gstyg–Schöpfli (Fertigstellung 2012) Tatsache und ein jahrzehntelanger Mangel bald behoben sein. Die Gemeindebürger hiessen das Budget 2010 ohne Gegenstimme gut. Dieses sieht einen Gewinn von rund 43000 Franken vor, bei Aufwendungen von 9,4 Millionen Franken. Die Steueranlage bleibt mit 1,8 Einheiten unverändert. Hans Ulrich Imboden erklärte Ursula Zobrist-Heimberg als gewählt in die Schul- und Kindergartenkommission. Eine Anregung aus der Versammlung, 2010 mehr Grünabfuhren anzubieten, nahm Gemeindepräsident Hans Ulrich Imboden entgegen. Im gleichen Atemzug mahnte Imboden aber, dass dann dieser Service nicht mehr gratis erfolge. Hans Urfer >

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