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Der Nahe Osten aus biblischer Sicht

Die Vereinigung Pro Israel mit Sitz in Thun informiert jährlich an einer Vortragswoche über aktuelle Ereignisse im Nahen Osten – und zwar aus biblischer Sicht. Der Anlass fand erstmals in Pura im Tessin statt und war gut besucht. Der in Jerusalem lebende Schweizer Theologe Henri Vaucher, Dozent an einer Bibelschule, ist ein aufmerksamer Beobachter der Vorgänge in Israel und im übrigen Nahen Osten. Seine Ausführungen stiessen bei den Zuhörerinnen und Zuhörern auf grosses Interesse. Dem oft gehörten Vorwurf, Israel setze sich beim Bau neuer Siedlungen über das Völkerrecht hinweg, stellte er die Tatsache gegenüber, dass Israel für seine zahlreichen Einwanderer unbedingt Wohnraum schaffen müsse. Zudem hätten die Araber ihr Ziel, den Judenstaat von der Landkarte zu entfernen, nie aufgegeben. Weitere an der Vortragswoche behandelte Themen betrafen die Entwicklung der messianisch-jüdischen Bewegung in Israel, aktuelle Ansätze zur Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Araber sowie die Rolle der USA im Nahen Osten. Die Bedrohung der israelischen Bevölkerung durch Raketen aus dem Libanon und aus dem Gazastreifen nimmt andauernd zu und schafft zusätzlich ein Klima der Unsicherheit im Nahen Osten. Das Säbelrasseln aus dem Iran trägt das Seine zur wachsenden Spannung in diesem Teil der Welt bei. Die Vereinigung «Pro Israel» führt seit 1976 Reisen nach Israel durch, an denen bisher rund 3400 Schweizerinnen und Schweizer teilgenommen haben. Die von Bruno und Elsbeth Werthmüller geleitete «Pro Israel» beteiligt sich an Sozialprojekten in Israel und unterstützt im speziellen messianisch-jüdische Einrichtungen. hpm >

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