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Der neue Boss ist da

Seit April leitet Fredi Boss das Burgdorfer Stadthaus. Der Spitzenkoch setzt auf eine «kreative, schnörkellose Küche».

Spitzenkoch Fredi Boss ist kein Mann der grossen Worte. Vielmehr setzt er auf Taten. Sein bevorzugtes Reich ist die Küche – seit dem 1.April jene des Hotels Stadthaus in Burgdorf, des ehemaligen Rathauses aus dem 18.Jahrhundert, das vor gut zehn Jahren umfassend renoviert wurde. Das Stadthaus sei für ihn bis vor kurzem kein Thema gewesen, sagt Boss. Und nun ist er für den Hoteltrakt, das Stadtcafé, das Gourmetrestaurant La Pendule, den grossen Saal sowie den Stadthauskeller verantwortlich. «Ich wurde von der Besitzerin, der Techpharma AG, angefragt, ob ich Lust hätte, das Haus zu führen.» Er hatte. Trotz regelmässiger Schlagzeilen um die «schwierige Oberstadt». Fredi Boss, der letztes Jahr für kurze Zeit auf der Lueg und danach in der Brasserie Obstberg in Bern arbeitete, hat von den früheren Stadthaus-Pächtern Martin Schaub und Stefan Klay keine Zahlen erhalten. Er schaut optimistisch in die Zukunft, macht sich aber nichts vor. Für das erste Jahr im Stadthaus erwartet er eine Nullrunde. Heute brauche es für alles mehr Engagement, ein richtiges Feu sacré, sagt Boss. Allerdings werde das Restaurant nicht mehr sieben Tage in der Woche offen sein. Am Sonntag sei Ruhetag. Der 41-jährige Emmentaler aus Rüegsauschachen setzt auf eine kreative, schnörkellose Küche aus vorwiegend einheimischen Produkten, zu moderaten Preisen im Stadtcafé und etwas höheren im Gourmetrestaurant. Mit Ausnahme der Lehrlinge und der früheren Direktionsassistentin Suzana Pranjic bringt Boss ein neues Team mit. Glücklicherweise hätten alle früheren Angestellten eine Stelle gefunden.Lilo Lévy-Moser>

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