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Der neue Pfarrer entstaubt mit dem Besen

HuttwilErst war er Gärtner, dann Maurer, dann Pfarrer:

Die beiden Pfarrstellen in Huttwil sind nun wieder besetzt. Vor wenigen Wochen war bereits John Weber in sein Amt eingesetzt worden. Und am Sonntag war nun Pfarrer Peter Käser an der Reihe. Die Festpredigt hielt Pfarrer Beat Weber aus Linden, einer Nachbargemeinde von Heimenschwand, dem bisherigen Wirkungsort des neu gewählten Pfarrers. Pfarrer Weber betonte in seiner Predigt einerseits die Vielfalt in der Kirchgemeinde Huttwil, andererseits auch die Einheit, die eine enge Beziehung zu Jesus Christus symbolisiere. Offizielle Amtseinsetzung Höhepunkt der Feier war die Übergabe der Wahlurkunde an Pfarrer Peter Käser durch Regierungsstatthalter Martin Sommer. Sommer bat die Mitglieder der Kirchgemeinde, dem neuen Pfarrer Vertrauen entgegenzubringen und ihm in seinem Amt beizustehen. Patrick Schiess, Präsident des Kirchgemeinderats, blendete zurück: Huttwil hatte zwei Pfarrerstellen neu zu besetzen. Auf die Ausschreibung ging eine grosse Zahl von Bewerbungen ein. «Beeindruckt waren wir, wie Pfarrer Peter Käser auf die völlig verschiedenen Menschen zugeht», sagte Schiess. Nicht zuletzt beeindruckte den Rat, wie Käser nach erfolgreichem Abschluss von zwei vorgängigen Berufen noch Theologie studiert hatte. «Im Beruf des Landschaftsgärtners lernte Käser das Wachsen und Gedeihen von Pflanzen kennen, als gelernter Maurer bewies er, dass er auch anpacken kann», sagte Schiess. Falsche Erwartungen? Pfarrer Peter Käser versteht es, mit Bildern zu arbeiten. An die Feier brachte er einen neuen Besen mit und erinnerte damit an das Sprichwort: «Neue Besen kehren gut.» Er will sich bemühen, damit verstaubten Erwartungen zu begegnen. In seinem Erstberuf als Landschaftsgärtner habe er gelernt zu pflanzen, und er konnte mitverfolgen, wie die Pflanzen wuchsen, wenn sie Nahrung und Pflege erhielten. Kaspar Dreier>

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