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Der Vize-Gemeindepräsident politisiert künftig in Lyss

Mit der Wahl von Peter Schertenleib (GLP) in den Lysser Gemeinderat setzen die Busswiler auf ein

Am 1.Januar fusionieren Lyss und Busswil. Gestern wählten die Busswiler ihre Vertretung im Parlament und im Gemeinderat der «neuen» Gemeinde. Nach einer Legislatur als Bildungsverantwortlicher in Busswil ist seine Politkarriere nicht zu Ende: Peter Schertenleib (GLP) wird nächstes Jahr im Lysser Gemeinderat Einzug halten. Mit 273 von 498 Stimmen haben die Busswiler ihren Vizegemeindepräsidenten gewählt. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 42 Prozent. Es gab keinen Denkzettel «Ich bin sehr zufrieden, dass ich die Wahl geschafft habe», sagt Schertenleib. Er habe zwar durch sein politisches Engagement einen gewissen «Heimvorteil» genossen. «Doch da die ganze Fusionsgeschichte unser Dorf gespalten hat, hätten mir die Busswiler genau so einen Denkzettel verpassen können», sagt der 53-jährige Arzt. Er hatte sich bei der Wahl gegen Thierry Aeschlimann (SVP, neu, 147 Stimmen) und Ramesh Astik (SP, bisher, 78 Stimmen) durchgesetzt. Peter Schertenleib wird als zusätzliches sechstes Mitglied im Gemeinderat von Lyss tätig sein. Somit untersteht ihm kein bestimmtes Ressort. Er wird als Busswiler Vertreter für den weiteren Fusionsprozess verantwortlich zeichnen. Gibt es ein Vakuum? Die Busswiler wählten gestern zudem sieben zusätzliche Mitglieder in den Grossen Gemeinderat von Lyss (siehe Kasten). Ob die Busswiler Vertretung ihre Arbeit jedoch auf den Fusionsstart am 1.Januar beginnen kann, hängt von der Beschwerde der Gegner ab. Sollte durch den hängigen Entscheid des Bundesgerichts ein Vakuum entstehen, würde ein Regierungsratsbeschluss die Verwaltung in Busswil regeln. Für die Legislatur 2014–2017 werden die Parlamentsmitglieder wieder normal gewählt. Simone Lippuner>

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