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Der Wolf riss die 3 Ziegen

Die DNA-Analyse traf gestern beim Jagdinspektor ein. Sie bestätigt, dass ein Wolf Ende Oktober die drei Geissen in Erlenbach tötete.

Am 29. Oktober traf der Erlenbacher Landwirt Bendicht Tschabold in seinem Ziegengehege auf ein Gemetzel: Zwei Tiere lagen tödlich verletzt im Gras, eines war verletzt, eines wurde vermisst und zwei weitere waren verstört (wir berichteten). Der Wildhüter hat die Überreste der getöteten Ziegen ins Labor zur DNA-Analyse geschickt. Gestern kurz vor 16 Uhr traf das Resultat im kantonalen Jagdinspektorat ein: «Die Analyse bestätigt es eindeutig – es war ein Wolf», sagte Jagdinspektor Peter Juesy. Weil die Individualanalyse noch fehle, könne die Tat noch keinem bestimmten Wolf zugeschrieben werden. Laut Juesy sind in den Kantonen Bern, Waadt und Freiburg seit 2006 drei Individuen bekannt. Der erste Rückkehrer kam im Jahr 2006 bei Gsteigwiler unter den Zug. Der zweite Wolf, ein Rüde, fiel in den Jahren 2007 und 2008 mit Rissen auf. In diesem Sommer tauchte ein Weibchen auf, dem Risse zugeordnet werden konnten. Interessant sei, dass die Risse des laufenden Jahres im Kanton Bern «nur noch vom Weibchen ausgeübt worden sind», so Juesy. Zwischen dem 16. und 27. August riss es 27 Schafe in Rüschegg und am 21. Juli zwei Schafe in Boltigen. Im Kanton Freiburg hat das Weibchen gegen 40 Schafe getötet oder verletzt (wir berichteten). Fall Sigriswil noch offen Ob sich auch in Sigriswil ein Wolf rumtreibt, ist noch offen. Wie wir am 5. November berichteten, soll auch dort ein Wolf beobachtet worden sein. Die DNA-Analyse einer gefundenen Haarprobe stehe noch aus, sagte Jagdinspektor Peter Juesy gestern.Bruno Stüdle>

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