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Die Antwort kommt vom Verband

Der Gemeindeverband Kirchberg findet, dass es für die Gemeinden zu früh sei, zum Oberstufenzentrum Stellung zu nehmen.

Fast klingt es danach, als ob der Gemeindeverband Kirchberg einen Geheimdiensteinsatz aufgedeckt hätte: «Die Projektgruppe ‹Optimierung Sekundarstufe I› des Gemeindeverbandsrats Kirchberg hat erfahren, dass Sie unsere Verbandsgemeinden um eine Stellungnahme über die Idee der Gründung eines Oberstufenzentrums gebeten haben», teilte Marc Dummermuth, der Geschäftsführer des Gemeindeverbandes, der BZ mit. Das lässt sich nicht bestreiten: Am Donnerstagabend liess die Redaktion den Verwaltungen von Aefligen, Ersigen, Kernenried, Kirchberg, Lyssach, Oberösch, Niederösch und Rüti bei Lyssach tatsächlich eine Mail zukommen. Darin stand, dass sich der Verbandsrat bekanntlich mit der Idee eines Oberstufenzentrums befasse; nun möchte man wissen, was sie, die Gemeinden, davon halten. Seit Monaten bekannt Doch bevor auf den Verwaltungen der Gemeinden über eine Antwort nachgedacht werden konnte, schaltete sich die Verbandsspitze ein. Geschäftsführer Marc Dummermuth und Präsident Reto Pedrett erinnern daran, dass die Gemeinden vom Rat des Gemeindeverbandes Kirchberg im letzten Mai darüber informiert worden seien, dass die Erziehungsdirektion die Sekundarstufe I «optimieren» wolle. Im November seien die Gemeinderäte und Schulkommissionen über den Stand der Vorbereitung orientiert worden. «Zeit geben» Wenn die Gemeinden jetzt aufgefordert würden, sich zu dem Projekt zu äussern, würde eine Stellungnahme «mit grosser Wahrscheinlichkeit überhastet und unter Zeitdruck erfolgen», glauben Marco Dummermuth und Reto Pedrett. Deshalb würden sie darum bitten, «den Gemeinden die notwendige Zeit zu geben». jho>

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