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Die Arbeit am perfekten Mix

Wacker Thun hat die Finalrunde verpasst. Nun beginnt der Kampf um den Ligaerhalt, heute (17.30, Lachenhalle) gegen Suhr.

Positive Überraschungen bereichern das Leben. Im Fall von Wacker Thun hätten überraschende Siege der Equipe ein paar zusätzliche Meisterschaftspunkte eingebracht. Hätten – auf unerwartete Glücksmomente warteten die Thuner in dieser Saison jedoch vergeblich. Das Ziel Finalrunde ist bereits vor Weihnachten in unerreichbare Ferne gerückt, Trainer Martin Rubin muss nun seinem Team neue Zielsetzungen vortragen. Abseits des Spielfeldes könnte Wacker allerdings in nächster Zeit durchaus überraschen. Der Sportchef Thomas Fahrni arbeitet derzeit intensiv an der Zusammensetzung des Teams für die Zukunft und sucht den perfekten Mix. «Bei der Analyse der diesjährigen Spiele wird sofort klar, dass unserer Mannschaft ein Leader fehlt», sagt er. «Wir haben einige interessante Varianten», verrät Fahrni weiter, ohne konkret zu werden. «Spruchreif ist im Moment aber noch nichts.» Auf jeden Fall muss hinter den Namen Jakub Szymanski ein grosses Fragezeichen gesetzt werden. Dem Tschechen war einst die Rolle des Teamleaders zugedacht worden, seit seiner schweren Knieverletzung vor über einem Jahr konnte der 26-Jährige jedoch keinen Ernsteinsatz bestreiten. Noch eine Saison will man bei Wacker aber nicht mit einem angeschlagenen Routinier bestreiten. Das heisst, entweder kann Szymanski im Frühling voll mitspielen, oder man wird sich vom Rückraumspieler trennen (müssen). Drei Verträge laufen aus Die meisten Wacker-Spieler besitzen mehrjährige Verträge. Einzig die Vereinbarung mit Roman Caspar, Sandro Badertscher und Mirza Cehajic laufen aus. Es ist unschwer, zu erraten, dass die Thuner die beiden einheimischen Spieler behalten möchte. Ebenso klar dürfte sein, dass Cehajic in den nächsten Spielen um seine Zukunft im Berner Oberland spielt. Die Leistungen des Bosniers schwanken zu stark. Heute (17.30, Lachenhalle) kann der 30-jährige Rückraumspieler aber mit einem guten Spiel gegen Suhr Argumente für einen neuen Vertrag liefern. Stephan Dietrich>

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