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Die Berner Stadtkanzlei versinkt in Unterschriftenbögen

Stadt BernDie Stadtkanzlei ist im Verzug mit dem Beglaubigen der Unterschriften von Volksinitiativen. 25000 Unterschriften sollten längst

Zwei Personen arbeiten beim Stimmregister in der Stadt Bern. Ihre Hauptaufgabe ist die Organisation und Durchführung von Wahlen und Abstimmungen. Daneben müssen sie jährlich 50000 bis 90000 Unterschriften für Volksinitiativen und Referenden beglaubigen. Nun sind gerade Politikerinnen und Politiker vor Wahlen besonders aktiv am Unterschriftensammeln auf der Strasse. Alleine in der Stadt Bern kamen im nationalen Wahlmonat November 30000 Unterschriften zusammen. Die Stadtkanzlei versinkt in den Unterschriftenbögen. «Unsere zwei Mitarbeiter kommen bei dieser Menge nicht nach», sagt Stadtschreiber Jürg Wichtermann. «Wir können nicht so viele Leute einstellen, um solche Spitzenmonate zu bewältigen.» Die gesetzliche Frist zum Beglaubigen der Unterschriften beträgt drei Wochen. Die Stadtkanzlei ist mit 25000 Unterschriften im Verzug. «Wir haben einen Abbauplan erarbeitet», sagt Wichtermann. Verwaltungsangestellte aus anderen Bereichen werden das Stimmregister temporär bei der Arbeit unterstützen. Tobias Habegger>

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