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Die Folgen für das Personal

Weniger Entlassungen Schon länger war bekannt, dass die Spital Region Oberaargau (SRO) AG das Spital in Niederbipp schliessen wird. Die Strategie der SRO mit dem Masterplan sieht denn auch eine Konzentration auf den Standort Langenthal vor. Der Aus- und Umbau des Stadtspitals soll noch in diesem Jahr beginnen (wir berichteten). Lange war allerdings ungewiss, wann das Akutspital in Niederbipp schliessen sollte. Das definitive Ende setzte die SRO dann an einer Medienkonferenz vom vergangenen November auf Anfang April fest. Ab Montag, 4.April, läuft der Betrieb offiziell als Gesundheitszentrum Jura-Süd. Der Notfall und die Akutabteilung wurden allerdings schon gestern geschlossen (siehe Haupttext). Nach den Betrieben in Huttwil und in Herzogenbuchsee ist das bereits die dritte Spitalschliessung im Oberaargau in den letzten Jahren. An der Medienkonferenz teilte die SRO auch mit, dass im Zuge der Spitalschliessung 32 Angestellte mit einer Kündigung rechnen müssten. Heute sieht allerdings alles anders aus, wie Kurt Eichenberger erklärt. Laut dem Bereichsleiter Betriebswirtschaft sind momentan nur noch 3 Mitarbeiter ohne eine neue Stelle. «Das sind zwar immer noch 3 zu viel.» Aber die Situation sei bei weitem nicht mehr so schlimm, sagt er. Effektiv haben nun 10 Angestellte die Kündigung erhalten, laut Eichenberger haben davon aber 7 bereits wieder eine neue Arbeit gefunden. Darüber hinaus gingen 9 Angestellte vorzeitig in Pension. Die SRO hatte weniger Personal entlassen müssen, weil in Langenthal mehr Stellen als geplant frei geworden sind. Und die freien Stellen in Langenthal habe man jeweils mit Angestellten aus Niederbipp neu besetzt, sagt Eichenberger. Im Akutspital Niederbipp haben vor der Schliessung knapp 200 Angestellte gearbeitet. Im neuen Gesundheitszentrum werden noch 125 Personen beschäftigt, davon 94 für die SRO und 31 für die Dahlia Oberaargau AG, die in Niederbipp die Langzeitpflege führt. Bald könnten es insgesamt wieder mehr sein. Denn die SRO möchte im Gesundheitszentrum die Psychiatrie ausbauen.baz>

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