Zum Hauptinhalt springen

Die grosse Liebe zur Stadt Bern

galerie rosengartenIn Thun stellt eine Künstlerin aus, deren Liebe zur Hauptstadt sich in ihren Aquarellen offenbart: Jacqueline Hertsch-Bourquin feiert morgen Vernissage.

Bern im Frühling, umgeben von satten Farben und einem blau-grünen Band, das die Altstadt liebevoll umfasst: So sieht Jacqueline Hertsch-Bourquin ihre Stadt aus Spiegel bei Bern. Und so setzt sie die aufgesogenen Bilder in ihren Aquarellen um. Die Aarbergergasse in lichtdurchfluteter Pracht aus der Vogelperspektive – «mit der künstlerischen Freiheit, dass die hässlichen SBB-Bauten in meinem Bild keinen Platz gefunden haben», sagt die Künstlerin und lacht verschmitzt. Oder die Herrengasse, deren Häuserfassaden im Licht der Abendsonne schimmern, während der untere Teil der Gasse im kühlen Schatten verweilen muss. Kein Zweifel, Hertsch-Bourquin liebt ihre Stadt. Vedutten von Venedig Und sie liebt Venedig, die «Serenissima», die seit Jahrhunderten Künstler inspiriert. Doch bei Jacqueline Hertsch-Bourquin strahlt das italienische Juwel nicht im zarten Glanz des gold- und roséfarbenen Lichts; hier dringt die Mystik des Verborgenen durch. Kein Wunder, heisst doch eines ihrer Gemälde «Canale Grande – Hommage à Conrad Ferdinand Meyer». «Ja, sein Gedicht über eine Menschengruppe, die auf Gondeln wie aus dem Nichts auftaucht, für einen winzigen Bruchteil der Ewigkeit von einem einzigen Sonnenstrahl voll beschienen wird und danach wieder im Dunkel entschwindet, hat mich inspiriert», sagt die Künstlerin. Überraschungsmoment in der Ausstellung bilden jedoch die Frauenakte, während deren Entstehung Hertsch-Bourquin der Performance einer Tänzerin folgte und blind auf Papier bannte, was sie in Fluss sah und fühlte. HeinerikaEggermann Dummermuth;Ausstellung: Jacqueline Hertsch-Bourquin stellt bis 23. April in der Galerie Rosengarten, Bälliz 64 in Thun aus. Vernissage ist morgen um 17 Uhr. Öffnungszeiten: Di. bis Fr., 14 bis 17 Uhr, Sa., 10 bis 16 Uhr. www.galerie-rosengarten.ch>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch