Zum Hauptinhalt springen

Die Planung hat kaum Gegner

Die Ortsplanung von Vechigen löst in der Gemeinde keinen grossen Widerstand aus. An einer Orientierung am Mittwoch wurden kaum Fragen gestellt. Die Landbesitzer wurden vorgängig separat informiert.

Wie soll sich Vechigen weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Behörden der Gemeinde Vechigen. Eine Ortsplanungsrevision steht an, und die Bevölkerung soll bei der Planung mitwirken. Zweimal hatten Interessierte bereits Gelegenheit, ihre Ideen einzubringen. Am Mittwoch informierten die Verantwortlichen nun über die Ergebnisse und den Stand der Planungsarbeiten. Rund 40 Personen nahmen am Anlass teil. Am 17. September findet ein weiteres Gemeindeforum statt. 14 Hektaren unbebautes Bauland stehen laut Kanton der Gemeinde zu. Nach Abzug der bereits eingezonten Flächen bleiben gegen 10 Hektaren für neue Einzonungen übrig. Planung auf Reserve Ein Blick auf die Pläne zeigt, dass an sechs Standorten wesentlich mehr Flächen gekennzeichnet sind, als bewilligt werden können. Das hat einen Grund. «Wir zonen bei der Revision nur Land ein, wenn der Eigentümer das auch will», sagte Gemeindepräsident Walter Schilt (SVP). Es sei absehbar, dass nicht alle anvisierten Parzellen auch wirklich Eingang in die Ortsplanungsrevision finden würden. In erster Linie wolle man bestehende Siedlungen auffüllen und ergänzen, so Schilt. Kein neues Wohngebiet soll es auf der Ebene Obermoos geben. Das wurde in den Konzeptzielen klar festgehalten. Eine zentrale Frage können die Planer nach wie vor nicht beantworten: Ob das Bahntrassee verlegt wird, ist noch nicht entschieden. Im Moment ist dieses Vorhaben im kantonalen Planungskonzept integriert. Es kann frühestens in 7 bis 10 Jahren umgesetzt werden. Für die Ortsplanung des Gebietes Boll-Süd wird diesem Faktor Rechnung getragen. Geld im Dezember Das Entwicklungskonzept löste bei den Anwesenden keine grosse Diskussion aus. Der Gemeinderat hatte die Landbesitzer vor dem Anlass zu einem Austausch eingeladen. Ob auch die definitiven Unterlagen zur Ortsplanungsrevision von der Bevölkerung ohne Widerstand genehmigt werden, zeigt sich im Dezember. Als nächsten Schritt wird die Gemeindeversammlung dann über einen Kredit zur weiteren Planung abstimmen. Ursula Grütter >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch