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Die Reitschule bleibt der «schönste Schandfleck»

68,8 Prozent der Stadtberner haben sich hinter die Reitschule gestellt. Doch SVP-Grossrat Hess will weiter dagegen kämpfen.

Zum fünften Mal hat das Stadtberner Stimmvolk gestern Ja gesagt zum alternativen Kulturzentrum Reitschule. Die Initiative «Schliessung und Verkauf der Reitschule» von SVP-Grossrat Erich Hess wurde mit fast 70 Prozent Nein-Stimmen klar abgelehnt. Die Stimmbeteiligung lag bei 47 Prozent. Die Reitschule-Betreiber feierten das Abstimmungsergebnis mit Konzerten und Freibier auf dem Vorplatz. In einer Medienmitteilung bezeichneten sie die Reithalle als «den schönsten Schandfleck der Stadt Bern». Dank der grossartigen Unterstützung von Hunderten von Menschen im Abstimmungskampf habe sich die Reitschule weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus als Wahrzeichen etabliert – «neben dem Münster, dem Zytglogge, dem Bundeshaus oder dem Bärenpark». Reitschule-Gegner Erich Hess kündete derweil weiteren Widerstand gegen die Reitschule an. Allerdings will er den politischen Kampf in Zukunft auf kantonaler Ebene austragen. «Eine kantonale Abstimmung hätten die Reitschule-Gegner gewonnen», sagte er überzeugt. Er werde im Grossen Rat demnächst einen Anti-Reitschule-Vorstoss einreichen. Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) sagte, dass das jüngste Abstimmungsresultat eindeutiger ausgefallen sei als jemals zuvor. «Je öfter Bernerinnen und Berner über die Reithalle abstimmen, desto stärker fällt das Bekenntnis der Bevölkerung aus.»tob Seite 27>

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