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Die Schule wird neu organisiert

Hasle will für knapp sechs Millionen Franken das Schulhaus Goldbach

Die Gemeinde Hasle möchte die Schule reorganisieren. Der Grund dafür ist die Umsetzung der Bildungsstrategie der kantonalen Erziehungsdirektion und der Gemeinde. «Die Schule ist der seelische Dorfbrunnen einer Gemeinde», sagte Christoph Joss, Schulinspektor Emmental-Oberaargau, bevor er einige Punkte der Bildungsstrategie aufzählte. Diese sieht vor, dass jüngere Kinder nahe von zu Hause den Unterricht besuchen können. Dazu gehört die Schaffung einer Sek 1, welche die Durchmischung von Sekundar- und Realschülern ermöglicht. Mit einer Tagesschule Um die Forderungen des Kantons und der Gemeinde zu erfüllen, haben Lehrpersonen, Mitglieder der Schulkommission und Eltern Teilprojekte ausgearbeitet. Dazu gehört eine Tagesschule. Laut Ursula Beer von der Schulkommission ist vorgesehen, den Mittagstisch an den Standorten Goldbach und Preisegg anzubieten. Die Nachmittagsbetreuung werde auf der Preisegg sichergestellt. Die Verantwortlichen wollen die Tagesschule im nächsten Schuljahr in der alten Turnhalle Preisegg lancieren. Mehr Kinder in Sicht In Hasle gibt es ab 2013 wahrscheinlich eine zusätzliche Kindergartenklasse. Darüber hinaus soll auf 2012 oder 2013 die Basisstufe eingeführt werden. Ein weiteres Projekt betrifft die Schulstrukturen und -führung. Die von der Erziehungsdirektion empfohlene Organisation mit Mehrjahrgangsklassen hat laut den Verantwortlichen in Hasle Grenzen. Seien zu wenige Schüler eines Jahrgangs in einer Klasse, fehle ihnen der Austausch mit Gleichaltrigen. Mit der vorgesehenen Zentralisierung der Schulleitung würden alle Eltern eine Ansprechperson haben. Im Februar werden Vertreter der Schulkommission, Lehrerschaft und die Bevölkerung Lösungen ausarbeiten. Im Mai oder Juni 2010 wird über die Ergebnisse informiert. Millionen verbauen All diese Projekte sind mit baulichen Massnahmen verbunden. Der Gemeinderat will im Schulhaus Goldbach für 2,9 Millionen Franken neue Duschen, eine neue Heizung und zusätzliche Räume einbauen. Für den Standort Preisegg ist ein neues Schulhaus geplant. Dieses dürfte laut Gemeinderat Hannes Bichsel 2,8 Millionen Franken kosten. Gebaut werde aber erst, wenn die Schulstrukturen definiert seien.Jacqueline Graber >

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