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Die SP will einen vierten Sitz;Stadtpartei

Mit 2 Listen und 23 Kandidierenden will der SP Regionalverband Thun an den Grossratswahlen zwei Fliegen auf einen Streich: Ihre drei Sitze verteidigen und einen vierten Sitz dazu gewinnen. Martin von Allmen tritt nicht mehr an.

Sie wollen alle am selben Strick ziehen und zwar Stimmen für ihre Partei holen: 8 Frauen und 15 Männer kandidieren an den Grossratswahlen vom 28. März 2010 für der SP Regionalverband Thun. Am Nominationsanlass vom Mittwochabend in Thun stellten sie sich vor und unterstützen das Ziel der Partei: «Wir wollen unseren dritten Sitz im Grossen Rat verteidigen – und einen vierten dazu gewinnen», sagte Bettina Joder Stüdle, Co-Präsidentin des Regionalverbands und zugleich Kandidatin für den Grossen Rat. Die beiden Bisherigen, Patric Bhend aus Thun und Alfred Blaser aus Heimberg, stellen sich zur Wiederwahl, Martin von Allmen dagegen tritt zurück (wir berichteten, vgl. Kasten). Zwei Listen, 23 Namen Der SP Regionalverband Thun, welcher die Gemeinden im künftigen Verwaltungskreis Thun vertritt, steigt mit einer Stadt- und einer Landliste in die Grossratswahlen. Auf der Stadtliste werden die vier Frauen und vier Männer je kumuliert, auf der Landliste sind es vier Frauen und elf Männer. «Trotz allen Bemühungen konnten wir keine 16. Person für eine Kandidatur bewegen, um eine volle Liste präsentieren zu können», bedauerte Co-Präsident Christoph Müller und schlug den gut 30 Anwesenden vor, auf der Landliste entgegen dem SP-internen Usus eine Person zu kumulieren, in diesem Fall Alfred Blaser. Müller ist gespannt, wie sich die Feindschaft zwischen der BDP und der SVP auf die Wahlen auswirken wird. «Meistens», sagte er, «wirkt es sich für die Rot-Grünen positiv aus, wenn in den bürgerlichen Lagern Schwierigkeiten auftreten.» Viele bekannte Gesichter Unter den Kandidierenden befinden sich einige bekannte Gesichter. Zum Beispiel möchte sich der Thuner Gemeinderat Peter Siegenthaler auch auf kantonaler Ebene engagieren, ebenso der Steffisburger Gemeinderat Marcel Schenk. Zu den politischen Leichtgewichten gehören der Uetendorfer Gemeindepräsident Hannes Zaugg, der Hilterfinger Gemeindepräsident Ueli Egger und der Thieracher Vizegemeindepräsident Hans Jörg Kast. Auch unter den Frauen buhlen Bekannte um Stimmen für die SP wie die Thuner Fraktionspräsidentin Christina Jaccard oder Bettina Joder Stüdle, ehemalige Grossrätin und langjähriges GGR-Mitglied in Steffisburg. Auch eine Juso-Vertreterin Auch bislang weniger Bekannte engagieren sich für ihre Partei, darunter Nora Läng, die einzige Juso-Kandidatin, «Thun rockt»-Mitglied und Juristin: «Ich möchte die Stimme von den Jungen und mich für uns engagieren.» Unklarheiten traten punkto Listengestaltung auf, denn die Kriterien seien nicht auf den ersten Blick erkennbar. «Zuerst werden die Bisherigen aufgelistet, danach diejenigen in öffentlichen Ämtern, danach die Neuen, geordnet nach Bekanntheitsgrad, danach die Juso und die übrigen Namen», erläuterte Joder. Einstimmig nominierten die Anwesenden schliesslich alle Kandidierenden und stimmten einer Listenverbindung mit den Grünen diskussionslos bei. Franziska Streun >

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