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Die Strapazen machen sich bemerkbar

VolleyballMit einem Sieg und einer Niederlage ist Köniz in die Playoff-Runde gestartet. Das happige Programm der letzten Tage hat bei den Bernerinnen seine Spuren hinterlassen.

Es waren anstrengende Tage für die Spielerinnen von Volley Köniz. Am Donnerstag kehrten sie nach einer langen Reise von der Europacuppartie im deutschen Suhl zurück. Zwei Tage später stand dann das erste Spiel der Playoff-Runde auf dem Kalender. Und 21 Stunden danach folgte bereits der nächste Auftritt beim jurassischen Franches-Montagnes. Meisterte Köniz die ersten beiden Aufgaben noch mit Bravour, musste es nun am Sonntag bei der 1:3-Niederlage in Les Breuleux (21:25, 22:25, 25:22, 19:25) einen kleinen Rückschlag verkraften. «Die hohe Belastung der vergangenen Tage hat man unserem Spiel angemerkt. Wir agierten nicht mehr so schnell und druckvoll wie noch am Samstag gegen Neuenburg», befand Trainer Jürgen Schreier. Besonders den beiden Teamleaderinnen Antonina Polyakowa und Anika Schulz habe man das harte Programm angemerkt, sagte der deutsche Headcoach und fügte an: «Trotz dem Misserfolg bin ich mit der Leistung des Teams nicht unzufrieden.» Moral bewiesen Im positiven Fazit von Schreier spielte auch der Triumph vom Samstagabend eine wichtige Rolle. In einer spannenden und hochstehenden Partie siegten die Bernerinnen nach knapp zwei Stunden Spielzeit 3:2 (23:25, 25:18, 22:25, 25:19, 15:13). Drei Wochen zuvor hatte Köniz gegen den gleichen Gegner noch sang- und klanglos 0:3 verloren. Und als das Heimteam schwach in die Partie startete, befürchteten wohl einige Zuschauer eine Wiederholung der Ereignisse. Als Reaktion auf den dürftigen Beginn wechselte Schreier die brasilianische Passeuse Elisandra Sebben aus und brachte Kristel Marbach. Die Massnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. In der Folge spielte Köniz besser und lag zwischenzeitlich sogar in Führung. Zwei vermeidbaren Fehler war es geschuldet, dass der erste Satz trotzdem noch verloren ging. Im zweiten Durchgang dominierten die Könizerinnen ihre Gegnerinnen nach Belieben. Doch Neuenburg liess sich dadurch nicht verunsichern und gewann den dritten Satz. Angeführt von der überragenden Anika Schulz, fanden die Könizerinnen aber wieder in die Partie zurück und schafften den Satzausgleich. Das Hin und Her setzte sich auch im Tiebreak fort. Lange sahen die Gäste wie die sicheren Siegerinnen aus, ehe sich Köniz ein letztes Mal zurückkämpfte und die Partie erfolgreich beendete. «Durch den Sieg gegen Suhl haben wir Selbstvertrauen getankt», nannte Aussenangreiferin Sarina Schafflützel den Grund dafür, dass sich Köniz auch von Rückständen nie aus dem Konzept bringen liess. Ob Köniz aber den Dämpfer in Form der Niederlage gegen Franches-Montagnes verkraftet, zeigt sich bereits nächsten Mittwoch. Dann kommt es zum Rückspiel im Europacup gegen Suhl. Die anstrengenden Tage gehen weiter. Dominic Wuillemin>

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