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Die SVP bleibt stärkste Partei in Gerzensee

Trotz Auswahl gingen in Gerzensee weniger Bürger an die Urne. Die Freien Wähler (FW) legten bei den Gemeinderatswahlen zu.

Stefan Lehmann konnte das Wahlwochenende in Gerzensee gelassen angehen. Bereits Mitte August stand fest: Der SP-Mann wird auch weiterhin als Gemeindepräsident von Gerzensee amten. Denn gegen den Bisherigen wollte niemand antreten. Bisherige ohne Problem Somit hatten die Bürgerinnen und Bürger von Gerzensee lediglich sechs Mitglieder für den Gemeinderat zu wählen. Mit Franziska Stucki (SP), Hans-Martin Kaiser (FW) und Ernst Hossmann (SVP) traten drei Bisherige wieder an. Sie wurden problemlos wiedergewählt. Für die drei verbleibenden Sitze bewarben sich fünf Kandidatinnen und Kandidaten. Zwei Ergebnisse fallen besonders auf: Im Vergleich zu den Wahlen 2006 konnte die SP einen Sitz dazu gewinnen. Der Sitzgewinn ist jedoch auf das Gemeindepräsidium von Lehmann und auf Kosten der SVP zurückzuführen. Die Bisherige Franziska Stucki erzielte mit 235 Stimmen das schlechteste Resultat aller sechs Gewählten. Ein gutes Händchen bei der Auswahl der Kandidaten scheinen die Freien Wähler gehabt zu haben. Ihre Wählerstärke stieg von 27,5 (2006) auf 37,1 Prozent. SVP und SP verloren. Trotz der Verschiebung kommt es im Gemeinderat nicht zu einer Umverteilung. Viel Arbeit steht an «Es ist erfreulich, wenn die Bürger ihre eigene Auswahl treffen können», sagte gestern Gemeindepräsident Stefan Lehmann. Er deutete an, dass viel Arbeit auf den neu gewählten Gemeinderat zukommen wird. So soll in der nächsten Legislatur eine intensivere Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden geprüft, die Wasserfassung Turmgut saniert und die Verkehrsplanung angegangen werden. Um am 1.Januar in neuer Zusammensetzung starten zu können, sollen die Ressorts noch in diesem Jahr zugeteilt werden. cho>

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