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«Die unkomplizierte Art passt zu mir»

interlakenBegleitet von zahlreichen Persönlichkeiten,

Für einmal nahm Schwingerkönig Kilian Wenger einen ungewohnten Platz ein: Von hoch oben auf dem Bagger führte er den Spatenstich aus. Der Diemtigtaler ist Botschafter des Bauprojektes Neubau Ost und identifiziert sich auch so mit den beiden Unternehmen Raiffeisenbank Jungfrau und Schweizer Jugendherbergen: «Die unkomplizierte, sympathische Art der Jugendherbergen passt zu mir», stellt Kilian Wenger fest. «Die Raiffeisenbank ist für mich ein Partner für die Zukunft», so Kilian Wenger weiter im Interview mit Bernhard Nufer, Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Jungfrau, und Fredi Gmür, CEO der Schweizer Jugendherbergen. Die zwei Gastgeber führten die zahlreich erschienenen Gäste durch den Anlass. Im Beisein von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Tourismus wurde der Spatenstich für das 27-Millionen-Projekt ausgeführt. Projekt für die Region Gemeindepräsident Urs Graf gratulierte den Investoren und dem Architekten. «Für einmal geht ein Planungskonzept voll und ganz auf», stellte Graf erfreut fest. Der Bahnhofplatz Ost werde durch das neue Gebäude städtebaulich komplementiert. Und der Bau einer modernen, grosszügigen Jugendherberge beweise, dass das touristische Angebot der Region auch für junge Menschen stimme, führte Graf weiter aus. Das Bauprojekt mit einem Volumen von rund 27 Millionen Franken ist für den Wirtschaftsstandort Interlaken bedeutend. Zwei namhafte Investoren zeigen damit, dass sie an den Standort Interlaken glauben. Das hiesige Gewerbe wird durch das Projekt zusätzlich ausgelastet und die regionale Verankerung der Unternehmen weiter gefestigt. Starke Partner Das Vorhaben besticht gemäss den Worten der Verantwortlichen «durch die Kooperation von zwei absolut unterschiedlichen Unternehmen, die aber unter einem Dach vor allem ihre Gemeinsamkeiten ins Zentrum rücken wollen». Die Raiffeisenbank Jungfrau und die Schweizer Jugendherbergen teilen ähnliche Wertvorstellungen. Beide Unternehmen bekennen sich zur Regionalität, zu anspruchsvoller Architektur und zu starken Partnerschaften. Als sichtbares Zeichen wird das Gebäude im Minergie-P-Eco®-Standard erstellt. Speziellen Stein geschenkt Seit Beginn des Projektes kann auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Jungfraubahnen und den Berner Oberland Bahnen (BOB) gezählt werden. Als Landeigentümer war der Verkauf des Landes ein erster Schritt. Bestehende Synergien sollen optimal genutzt werden, und die aktive Weiterentwicklung der Region geniesst Priorität. Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen, schilderte anlässlich des Spatenstichs den langen Weg rund um die Entwicklung des Areals. «Wir sind dankbar, dass sich die Raiffeisenbank und die Schweizer Jugendherbergen für ein gemeinsames Projekt entschieden haben», hielt Kessler fest. Als Dank für die unternehmerische Bereitschaft, ein gemeinsames Bauwerk zu erstellen, überreichte Urs Kessler der Raiffeisenbank und den Jugendherbergen symbolisch einen speziellen Stein der BOB. Die Jugi Interlaken Bereits 1925 existierte in Interlaken eine Jugendherberge. Diese befand sich zwischen Interlaken und Ringgenberg. Aktuell steht die Jugendherberge in Bönigen und verfügt über 150 Betten. Die neue Jugendherberge beim Bahnhof Ost wird zur Topkategorie der Schweizer Jugendherbergen gehören. 40000 Logiernächte als Ziel Kleine Zimmereinheiten mit zwei bis sechs Betten sowie Dusche/WC in vielen Zimmern sorgen für Komfort. Neu stehen den Gästen 220 Betten zur Verfügung, und das Haus wird das ganze Jahr geöffnet sein. Die Betreiber erwarten rund 40000 Logiernächte pro Jahr. Die Jugendherberge wird Arbeitsort für 15 Mitarbeitende sein. Nach den Vorbildern der Jugendherbergen in Valbella, Scuol und Basel setzt man auch in Interlaken auf Nachhaltigkeit und prägende Architektur. Die Jugendherberge gibt den Startschuss für ein Investitionsprogramm von rund 35 Millionen Franken an verschiedenen Standorten im Kanton Bern. In Bönigen bis 2012 offen Die Jugendherberge Bönigen bleibt in Betrieb bis zur Eröffnung des neuen Hauses in Interlaken im Frühjahr 2012. Fredi Gmür meinte: «Es ist eine tolle Sache, dass wir hier die erste Jugendherberge mit Hausbank bauen. Nachhaltigkeit steht in diesem Projekt im Vordergrund, und den Zeitplan werden wir auch einhalten, wenn Kilian Wenger zum Rechten schaut», so der gut aufgelegte Gmür. «Brauchen mehr Platz» «Die Kundenbedürfnisse haben sich gewandelt, mit dem Neubau können wir noch besser auf diese eingehen», erklärt Bernhard Nufer. «Zudem bringt das Wachstum der Bank auch den Bedarf an grösseren Platzverhältnissen mit sich», so Nufer weiter. Der Gebäudeteil der Raiffeisenbank Jungfrau wird in verschiedene Bereiche gegliedert werden. Die grosszügige Kundenhalle im Erdgeschoss wird den jetzigen und künftigen Kundenbedürfnissen gerecht werden.. Im Attikageschoss entsteht ein geräumiger Schulungsraum. Im Neubau der Raiffeisenbank Jungfrau werden rund 40 Mitarbeitende zum Wohl der Kunden im Einsatz stehen. Bernhard Nufer zeigte sich voller Zuversicht und Energie für die kommende Bauphase: «So spannend und reibungslos, wie das Projekt begonnen hat, werden wir es gemeinsam weiterführen und im Frühling 2012 die ersten Gäste sowie im Sommer 2012 unsere Kunden empfangen können.» Baukörper mit Symbolik Nils von Allmen, von Allmen Architekten AG, schilderte die Entwurfsidee wie folgt: «Den grossen Glasfassaden am südlichen und östlichen Abschluss des Bahnhofplatzes wird ein kompakter und massiver Baukörper entgegengesetzt, der die ganze Länge des Baumdaches aufnimmt und eine starke Einheit bildet.» Das monolithische Bauvolumen symbolisiere die Kraft der Bergregion und nehme die früheren Tendenzen von Bank- und Tourismusbauten auf: massiv, verankert, zeitlos, dauerhaft und verlässlich, sagte Nils von Allmen weiter. pd/hau>

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